Bruder erstochen in Dorfstreit: Gericht ordnet Festnahme nach brutalem Familienstreit in Ungarn an

Ein Mann wurde verhaftet, nachdem er bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in dem kleinen Dorf Vilmány im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén seinen eigenen Bruder in die Brust gestochen haben soll.

Laut einer am Freitag veröffentlichten Erklärung bestätigte die Miskolci Törvényszék, dass der Miskolci Járásbíróság die Festnahme des Verdächtigen für einen Monat angeordnet hat. Diese Information wurde der ungarischen Nachrichtenagentur MTI mitgeteilt.

Streit eskalierte in Tätlichkeit

Die beiden Brüder hatten Berichten zufolge am vergangenen Samstag zusammen getrunken, als ein Streit zwischen ihnen ausbrach. Die Meinungsverschiedenheit eskalierte schnell in eine körperliche Auseinandersetzung.

Während des Kampfes soll der Verdächtige seinem Bruder in die Brust gestochen und ihn dann zweimal gegen den Kopf getreten haben. Das Opfer verlor infolge des Angriffs das Bewusstsein.

Trotz der Schwere der Verletzungen rief der Verdächtige nicht sofort um Hilfe. Erst etwa anderthalb Tage später wurde Hilfe angefordert, wodurch sich das medizinische Eingreifen erheblich verzögerte.

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Verdacht auf versuchtes Tötungsdelikt

Das Gericht begründete die Untersuchungshaft damit, dass die Tat als versuchter Mord gewertet werden könnte. Sollte sich dies bestätigen, könnte die Tat mit einer besonders hohen Strafe geahndet werden.

Die Richter argumentierten, dass die Aussicht auf eine schwere Strafe die Befürchtung aufkommen lässt, dass der Verdächtige bei einer Freilassung fliehen oder untertauchen könnte. Außerdem glauben die Behörden aufgrund seiner persönlichen Umstände und seines Lebensstils, dass er eine Gefahr für die Menschen in seiner Umgebung darstellen könnte.

Aus diesen Gründen führte das Gericht auch die Gefahr einer erneuten Straftat als Grund dafür an, ihn in Haft zu halten, während die Ermittlungen weitergehen.

Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand eines Strafverfahrens.

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