Erdbeben nahe der ungarisch-slowakischen Grenze

Ein mäßiges Erdbeben hat am Samstagnachmittag die Gemeinden entlang der ungarisch-slowakischen Grenze erschüttert. Nach Angaben der lokalen Medien und der seismologischen Dienste wurden auf beiden Seiten der Grenze Erschütterungen gemeldet.
Telex berichtete unter Berufung auf das slowakisch-ungarischsprachige Portal Paraméter, dass ein Erdbeben der Stärke 4,3 gegen 13:44 Uhr in der Nähe von Dunaszerdahely (Dunajská Streda) und dessen Umgebung zu spüren war. Das Beben war auch in mehreren Siedlungen im Nordwesten Ungarns deutlich zu spüren.
Das Kövesligethy Radó Szeizmológiai Obszervatórium teilte in den sozialen Medien mit, dass sich das Epizentrum nach vorläufigen Daten etwa 15 Kilometer von Mosonmagyaróvár entfernt befand. Experten setzen eine manuelle Auswertung der Messungen fort, um die genaue Lage, Tiefe und endgültige Stärke des Bebens zu bestimmen. Das Observatorium fügte hinzu, dass bestätigte Ergebnisse mitgeteilt werden, sobald die Analyse abgeschlossen ist.
Erschütterungen in mehreren ungarischen Städten
Leser und Anwohner berichteten von spürbaren Erschütterungen in mehreren ungarischen Siedlungen. In Mosonmagyaróvár haben die Menschen nach Berichten von Bürgerinitiativen das Zittern von Gebäuden und das Klappern von Gegenständen gespürt. Ähnliche Berichte kamen aus Győrújfalu, wo die Bewohner sagten, dass der Boden kurz bebte.
Obwohl das Beben Besorgnis erregte, gab es keine unmittelbaren Berichte über Verletzungen oder schwere Schäden.
Beben im Süden der Slowakei
Paraméter beschrieb das Ereignis als ein Erdbeben der Stärke 4, das Dunajská Streda und die weitere Region Csallóköz (Žitný ostrov) betraf.
Die vom Euro-Mediterranen Seismologischen Zentrum veröffentlichten Daten bestätigten das Beben und zeigten, dass es in einem großen Gebiet zu spüren war. Nach Berichten von Nutzern bebte es nicht nur in der Nähe des Epizentrums, sondern auch in Somorja (Šamorín), Pozsony (Bratislava) und um Nagyszombat (Trnava) sowie in den Nachbarländern.
Mäßig, aber weithin spürbar
Erdbeben dieser Stärke gelten als mäßig und verursachen in der Regel keine größeren strukturellen Schäden. Sie können jedoch weithin spürbar sein, insbesondere in bebauten Gebieten und auf weicherem Boden.
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