Neuer Rekord? Budapester Polizeibeamte halten Mann mit mehr als 130 aktiven Haftbefehlen fest

Polizeibeamte in Budapest waren fassungslos, als sie feststellten, dass gegen einen Mann, den sie anhielten, eine außergewöhnliche Anzahl von offenen Haftbefehlen vorlag.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 2. auf den 3. März im 18. Bezirk der Stadt, als Streifenbeamte auf Anfrage einer anderen Polizeidienststelle einen Mann auf einem Parkplatz an der Üllői-Straße kontrollierten.

Die Beamten konnten ihren Augen nicht trauen

Als die Beamten die Daten des Mannes durch die nationale Datenbank laufen ließen, zeigte sich, dass 131 aktive Haftbefehle mit ihm verknüpft waren. Berichten zufolge fragte sich die Polizei zunächst, ob das System einen Fehler gemacht hatte, berichtet Telex. Den Behörden zufolge wurden fünf Haftbefehle ausgestellt, nur um den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln. In 126 Fällen ging es jedoch um unbezahlte Geldstrafen.

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Fast fünf Jahre hinter Gittern

Der 32-jährige Mann hatte fast 12 Millionen Forint (etwa 30.000 Euro) an unbezahlten Geldstrafen angehäuft. Da die Geldstrafen unbezahlt blieben, wandelten die Gerichte sie in Freiheitsstrafen um. Infolgedessen muss er 1.822 Tage im Gefängnis absitzen – knapp fünf Jahre. Nach seiner Verhaftung überführten ihn die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt, um mit der Verbüßung der Strafe zu beginnen.

Das abgebildete Bild ist eine Illustration. Quelle: Pixabay

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