Péter Magyar bereitet sich auf eine neue Zusammenarbeit mit Putin vor

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Nach seiner Rede auf der Kundgebung auf dem Heldenplatz am 15. März hielt der aufstrebende Oppositionspolitiker Péter Magyar eine Pressekonferenz, auf der er über die Wahlperspektiven, Wladimir Putin und Ungarns russische Gaskäufe sprach. Er sprach auch die Ukraine-Hilfe an, die Viktor Orbán vermutlich behindert.
Weder Putin noch Zelensky sollen die Ungarn bedrohen
Laut einer Telex-Zusammenfassung reagierte Magyar auf Putins jüngste Bemerkung, dass Russland Ungarn (und die Slowakei) so lange mit Gas beliefern werde, wie diese Länder an ihrer derzeitigen Politik festhalten. Für Ungarn bedeutet das, dass die Regierung Orbán weiterhin finanzielle und andere Hilfen für die Ukraine, eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland oder Reisebeschränkungen für Russen blockieren wird.
Magyar betonte, dass weder Putin noch Zelensky oder Orbán die Ungarn einschüchtern können. Er spielte damit auf Zelenskys unbedachte Bemerkung an, dass ukrainische Soldaten Orbáns Adresse erhalten würden, um mit ihm über seine EU-Vetos zu “plaudern” – eine an sich schon seltsame Aussage, die von der Privatadresse zur Telefonnummer wechselte. Regierungsfreundliche Medien haben dies als beispiellose, lebensbedrohliche Bedrohung tituliert.

Péter Magyar will mindestens 150 Siedlungen besuchen
Zum Thema russisches Gas sagte Magyar, er schließe nicht aus, von Gazprom zu kaufen, betonte aber die Notwendigkeit einer Diversifizierung. Er sprach sich für eine pragmatische Zusammenarbeit mit Moskau im Energiebereich aus und verwies dabei auf die geografischen Gegebenheiten Ungarns. Sobald der langfristige Vertrag ausläuft, wird es neue Verhandlungen geben.
Magyar behauptete auch, dass die Theiß-Partei in 50 Wahlkreisen mit Vorsprüngen jenseits der Fehlermarge führt, wobei 26 Sitze nur einen Abstand von 3 bis 6 Prozent aufweisen. Er ist jedoch davon überzeugt, dass die Hetzkampagnen – jetzt unterstützt durch künstliche Intelligenz – in den kommenden Wochen zunehmen werden. Er selbst plant, mindestens 150 Städte zu besuchen, bis zu acht pro Tag.

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