Czech President would reassess Hungary ties, information sharing due to leaked Szijjártó-Lavrov phone call

Durchgesickerte Audioaufnahmen zeigen, wie der ungarische Außenminister verspricht, die EU-Sanktionen gegen Russland zu blockieren.
Der tschechische Präsident Petr Pavel sagte am Dienstag im tschechischen Fernsehen, dass das Land die Beziehungen zu Ungarn und die Informationen, die es mit Budapest teilt, neu bewerten sollte.
Ende März wies Ungarns Außenminister Péter Szijjártó Vorwürfe zurück, er habe vertrauliche EU-Informationen mit Russland geteilt. Er nannte die Berichte “Fake News” und “Lügen” und bezeichnete sie als “ukrainische Propaganda”, die darauf abziele, die Parlamentswahlen am 12. April zu beeinflussen.

Die Behauptungen, über die zuerst die Washington Post berichtete und die auch von europäischen Medien zitiert wurden, besagen, dass Szijjártó den russischen Außenminister Sergej Lawrow regelmäßig über vertrauliche EU-Gespräche informiert hat.
Der Bericht behauptete auch, dass der russische Auslandsgeheimdienst (SVR) vorgeschlagen habe, ein Attentat unter falscher Flagge auf den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu inszenieren, um seine Chancen bei der Wahl im nächsten Monat zu erhöhen. Er berief sich dabei auf ein internes Geheimdienstdokument, das von einem europäischen Geheimdienst überprüft wurde.
Die europäischen Behörden forderten Ungarn auf, Klarheit zu schaffen, und warnten, dass das Vertrauen zwischen den Mitgliedstaaten für das reibungslose Funktionieren des Blocks unerlässlich sei.
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