Budapester Wahrzeichen werden verdunkelt: Beleuchtung des Parlaments, der Budaer Burg und der Zitadelle wird abgeschaltet

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Mehrere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Budapests werden vorübergehend nicht mehr beleuchtet sein, da Ungarn als Reaktion auf die kritische Stromversorgungslage des Landes weitere Energiesparmaßnahmen einführt.

Behördenvertreter gaben am Freitag bekannt, dass die dekorative Beleuchtung des ungarischen Parlaments abgeschaltet wird, während die Beleuchtung der Gebäude im Burgviertel von Buda bis Montag schrittweise abgeschaltet wird.

Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund, dass sich die Regierung auf die erwartete Abschaltung des Kernkraftwerks Paks vorbereitet, das aufgrund historisch niedriger Wasserstände in der Donau gezwungen war, seine Leistung zu drosseln.

Das Parlament beteiligt sich an den landesweiten Energiesparbemühungen

In einem Facebook-Beitrag erklärte die stellvertretende Parlamentspräsidentin Anikó Hallerné Nagy, die derzeit die Aufgaben der Parlamentspräsidentin wahrnimmt, dass auch die Nationalversammlung einen Beitrag zu den nationalen Energiesparbemühungen leisten werde.

Sie erklärte, das Parlament werde noch größeren Wert auf einen bewussten und effizienten Energieverbrauch legen, wobei das Ausschalten der dekorativen Beleuchtung des Gebäudes Teil dieser Bemühungen sei.

Auch die Budaer Burg, das Karmeliterkloster und die Zitadelle sind davon betroffen

Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy kündigte an, dass die dekorative Beleuchtung der von der Burgverwaltung verwalteten Gebäude ebenfalls bis Montag schrittweise abgeschaltet werde. Nach Angaben des Ministers werde die Beleuchtung so lange ausgeschaltet bleiben, bis ihr Betrieb das ungarische Stromnetz nicht mehr unnötig belastet.

Von dieser Maßnahme sind mehrere bedeutende Sehenswürdigkeiten betroffen, darunter:

  • den Budapester Burgkomplex,
  • das Karmeliterkloster,
  • das Gebäude des Ministeriums für Soziales und Familie,
  • sowie die Zitadelle.

Vitézy erklärte, die Reduzierung des gesamten nicht unbedingt notwendigen Stromverbrauchs sei gerechtfertigt, da das Stromnetz des Landes unter außergewöhnlichem Druck stehe.

Teil umfassenderer Notfallmaßnahmen

Die Abschaltung der Beleuchtung ist eine von mehreren Maßnahmen, die angekündigt wurden, da sich Ungarn auf eine schwierige Phase in der Stromversorgung vorbereitet. Regierungsvertreter haben Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Haushalte dazu aufgefordert, den Stromverbrauch zu senken, insbesondere während der täglichen Spitzenzeit zwischen 17:00 und 22:00 Uhr, da sich das Land auf eine mögliche vorübergehende Abschaltung des Kernkraftwerks Paks vorbereitet.

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