Péter Magyar: Rente und Familienbeihilfe sollen so bald wie möglich erhöht werden

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Péter Magyar zufolge könnte es in Ungarn bereits 2026 zu bedeutenden Veränderungen im Sozialbereich kommen. Er hat Pläne für die rasche Einführung wichtiger wirtschaftlicher Maßnahmen vorgestellt, falls seine Partei an die Macht kommt.

Nach einer Pressekonferenz mit RTL deutete er an, dass mehrere Versprechen der Tisza-Partei noch in diesem Jahr umgesetzt werden könnten. Zu den bemerkenswertesten Vorschlägen gehört die Verdoppelung der ungarischen Familienbeihilfe, eine seit langem bestehende Leistung zur Unterstützung von Haushalten mit Kindern. Péter Magyar bestätigte auch, dass die Renten erhöht werden sollen, wobei der Schwerpunkt auf der Anhebung der Zahlungen für Menschen mit geringem Einkommen liegt.

Schulunterstützung und umfassendere Rentenreformen stehen an

Zusätzlich zu diesen Änderungen plant die Partei die Einführung einer einmaligen Einschulungsbeihilfe in Höhe von 100.000 HUF (ca. 250 EUR). Diese Zahlung, die voraussichtlich ab August ausgezahlt wird, soll bedürftigen Familien helfen, die finanzielle Last des neuen Schuljahres zu erleichtern, berichtet Portfolio.

Abgesehen von den Sofortmaßnahmen umfasst das umfassendere Rentenprogramm der Partei die Beibehaltung der 13. Monatsrente und die Möglichkeit, künftige Erhöhungen an das Lohnwachstum und nicht an die Inflation zu koppeln. Zu den weiteren Vorschlägen, die bereits skizziert wurden, gehören die Anhebung der Mindestrenten und der Ausbau der Unterstützungssysteme für Rentner.

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Wann wird das umgesetzt?

Magyar argumentierte, dass allein der politische Wandel das wirtschaftliche Umfeld Ungarns positiv beeinflussen könnte und verwies sogar auf die wahrgenommenen Verbesserungen beim Forint. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen den Staatshaushalt erheblich belasten könnten, wobei frühere Schätzungen von Kosten in Höhe von Hunderten von Milliarden Forint jährlich ausgehen.

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