Was wird mit Orbáns Elitewache passieren? Péter Magyar will ihren Schutz nicht

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Die schnelle Eingreiftruppe der ungarischen Polizei soll ab dem 9. Mai den Schutz des Ministerpräsidenten übernehmen, teilte der gewählte Ministerpräsident Péter Magyar am Montag auf Facebook mit und fügte hinzu, dass er den Direktor der Anti-Terror-Einheit TEK, die diese Aufgabe bisher wahrgenommen hat, bereits informiert habe.

Magyar informierte Hajdu in einem Telefongespräch

“Ich habe General János Hajdu, den Direktor der TEK, darüber informiert, dass der Personenschutz des Ministerpräsidenten ab dem 9. Mai von der schnellen Eingreiftruppe der Polizei übernommen wird”, sagte Péter Magyar.

TEK wurde von der zweiten Orbán-Regierung im Jahr 2010 gegründet. Vor seiner Ernennung zum Direktor arbeitete Hajdu als Sicherheitschef des Fidesz.

Laut Telex informierte Magyar Hajdu in einem Telefonat über seine Entscheidung bezüglich der TEK. Magyar äußerte sich nicht über die Zukunft der Einrichtung, die einst sogar von dem verstorbenen Chuck Norris besucht wurde.

Ehrliche Arbeit, kein Personenschutz

Nach den Wahlen sagte Magyar, dass er keinen persönlichen Schutz benötige, weil er von niemandem etwas zu befürchten habe und auf eine Zukunft hinarbeiten wolle, in der dies nicht notwendig sei. Er äußerte die Hoffnung, dass Ungarn unter seiner Regierung ein Ort sein wird, an dem niemand, der ehrlich arbeitet und lebt, um seine Sicherheit fürchten muss. Es scheint, dass er als amtierender Premierminister seine Meinung geändert hat, obwohl weder er noch die Polizei Einzelheiten darüber mitgeteilt haben, wann und wo sie den neuen ungarischen Premierminister schützen werden.

Auf der Grundlage eines (geheimen) Regierungsdekrets aus dem Jahr 1996 war das Amt für Terrorismusbekämpfung (TEK) für den persönlichen Schutz des Ministerpräsidenten, des Staatspräsidenten, des Generalstaatsanwalts und des Außenministers sowie aller ihrer im Haushalt lebenden Angehörigen zuständig. Es war auch für den Schutz ausländischer VIPs zuständig. Natürlich kann jeder in einem offiziellen Dokument auf den persönlichen Schutz verzichten.

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Foto: Facebook/Péter Magyar

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