Untersuchung eingeleitet, nachdem Polizeischiffe auf der Donau zusammengestoßen sein sollen

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Ein ungewöhnlicher Unfall auf der Donau ist zum Gegenstand einer offiziellen Untersuchung in Ungarn geworden, nachdem Berichte aufgetaucht sind, wonach zwei Polizeibeamte beim Betrieb von Polizeischiffen in der Nähe von Baja zusammengestoßen sein könnten.
Nach Berichten der Zeitung Blikk ereignete sich der Unfall am 25. Mai in der Nähe der Insel Kádár auf der Donau. Die Zeitung berichtete, dass ein Polizei-Jetski und ein Polizeimotorboot in den Vorfall verwickelt waren, wobei beide Boote von Polizeibeamten gesteuert wurden.
In dem Bericht heißt es, dass der Beamte, der den Jetski fuhr, nach der Kollision im Wasser landete. Es heißt auch, dass die Besatzung des Motorboots ihm nicht sofort helfen konnte, möglicherweise weil ihr eigenes Boot ebenfalls beschädigt worden war.
Die ungarische Zentralstaatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet. Die Beamten haben es jedoch bisher abgelehnt, weitere Informationen zu dem Fall zu geben.
Réka Domokos, stellvertretende Sprecherin der Staatsanwaltschaft, bestätigte lediglich, dass das Verfahren bei der Regionalen Ermittlungsstaatsanwaltschaft in Szeged läuft und dass keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden können, solange die Ermittlungen noch andauern.
Lokale Berichte werfen weitere Fragen auf
Der Vorfall hat die Aufmerksamkeit in Baja auf sich gezogen, wo die örtliche Wasserschutzpolizei im Allgemeinen für ihre strenge Durchsetzung der Vorschriften für Bootsfahrer bekannt ist. Daher waren viele Anwohner von den Berichten überrascht, die darauf hindeuteten, dass von der Polizei betriebene Schiffe an dem Unfall beteiligt waren.
Von Blikk befragte Personen behaupteten, dass der Jetski-Fahrer nach der Kollision aus dem Fluss gerettet werden musste. Ein lokaler Bootsbesitzer sagte der Zeitung, er habe gehört, dass der Beamte möglicherweise kurz das Bewusstsein verloren habe, bevor er im Wasser wieder zu sich kam. Dieselbe Quelle sagte, dass der Beamte nur knapp einem weitaus schlimmeren Ausgang entgangen sei, da die Schraube des Motorboots extrem nah an seinem Kopf vorbeigefahren sei.
Einige lokale Berichte deuten auch darauf hin, dass die beiden Boote vor dem Unfall nahe beieinander gefahren waren. Zeugen, die von der Zeitung zitiert wurden, behaupteten, dass sich die Betreiber der Boote möglicherweise gekreuzt und Wellen vor dem anderen Schiff erzeugt hätten. Demnach könnte eines dieser Manöver schief gegangen sein, so dass der Motorbootfahrer eine Kollision nicht mehr vermeiden konnte. Diese Behauptungen sind von den Behörden nicht bestätigt worden.
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Ein ungewöhnlicher Fall für die Wasserschutzpolizei
Der Sommer ist die arbeitsreichste Zeit für die Wasserschutzpolizei auf der Donau, wenn der Bootsverkehr stark zunimmt. Die Beamten kontrollieren regelmäßig Lizenzen, Sicherheitsausrüstungen und die Einhaltung der Schifffahrtsregeln und nehmen an Rettungsaktionen und Notfalleinsätzen teil.
Aus diesem Grund hat der Baja-Vorfall vor Ort besonderes Interesse geweckt. Anwohner, die von Blikk zitiert wurden, beschrieben die lokale Wasserschutzpolizei als diszipliniert und streng bei der Durchsetzung der Vorschriften. Viele finden es daher ungewöhnlich, dass von der Polizei betriebene Schiffe in einen solchen Vorfall verwickelt sein könnten.
Es wird erwartet, dass die Ermittler untersuchen werden, ob ein Manöver oder ein Verstoß gegen die Schifffahrtsregeln zu dem Unfall beigetragen hat. Bis die Behörden weitere Informationen herausgeben, bleiben die genauen Umstände des Vorfalls auf der Donau bei Baja jedoch unklar.
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