Revolut stellt wichtige Änderungen bei den Überweisungsgebühren in Ungarn vor und erfreut damit seine Kunden

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Revolut hat die kürzlich angekündigte neue Transaktionsgebühr für Überweisungen in Ungarn vorübergehend ausgesetzt. Das bedeutet, dass den Kunden vorerst keine Gebühren in Rechnung gestellt werden – auch nicht denen, die bereits eine ungarische Kontonummer erhalten haben.

Wie das ungarische Fintech-Portal RevB.hu berichtet, verzichtet Revolut aus “Fairnessgründen” auf die Gebühr, während das Unternehmen die Migration der Nutzer zur ungarischen Niederlassung der Revolut Bank UAB in Wellen fortsetzt. Damit soll vermieden werden, dass eine Gruppe von Kunden die neue Gebühr bezahlt, während andere, die noch mit der alten Einrichtung arbeiten, dies nicht tun.

Revolut Überweisungsgebühr: was geplant war

Die von Revolut veröffentlichte Gebührenstruktur für Ungarn sieht eine “spezielle Transaktionsgebühr” von 0,45% für Überweisungen über HUF 50.000 vor, allerdings nur für den Teil, der diesen Schwellenwert überschreitet. Die Gebühr ist auf 20.000 HUF pro Transaktion begrenzt. Legt man den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank von 1 EUR = 354,8 HUF (1. Juni 2026) zugrunde, so ergeben sich die Eckdaten in etwa wie folgt:

  • HUF 50.000 ≈ EUR 141
  • HUF 20.000 ≈ EUR 56

RevB.hu berichtete auch, dass Premium-, Metal- und Ultra-Abonnenten im Rahmen der planbasierten Vergütungen von Revolut teilweise oder vollständig befreit sein könnten, während die Gebühr hauptsächlich für Kunden mit niedrigeren Plänen von Bedeutung wäre.

Revolut ATM bank account
Foto: depositphotos.com

Warum die Gebühr jetzt ausgesetzt wird

Die Pause steht im Zusammenhang mit der laufenden Umstellung des Betriebs von Revolut in Ungarn: Kunden werden von der litauischen Revolut-Bankstruktur in die ungarische Niederlassung verlegt. RevB.hu beschreibt die ungarische Nutzerbasis als derzeit in zwei Gruppen aufgeteilt. Viele Nutzer bleiben bei der Revolut Bank UAB mit einem litauischen Forint-Konto, während andere seit Ende Mai 2026 zur ungarischen Niederlassung migriert sind.
Wenn Revolut die Gebühr sofort erheben würde, könnten Kunden, die früher transferiert wurden, mit Gebühren konfrontiert werden, die andere nicht zu tragen hatten – deshalb gewährt Revolut nach eigenen Angaben einen Gebührenrabatt von 100 %, bis die Migration abgeschlossen ist.

Wann wird die Revolut-Überweisungsgebühr fällig?

Auf der Hilfeseite von Revolut heißt es, dass die Gebührenbefreiung automatisch endet, sobald die vollständige Umstellung auf die ungarische Niederlassung abgeschlossen ist und dass die Kunden über das genaue Datum informiert werden. Revolut hat jedoch weder Zahlen darüber vorgelegt, wie viele Nutzer bereits migriert wurden, noch einen Zeitplan für den Abschluss des Prozesses veröffentlicht, obwohl das Unternehmen entsprechende Anfragen erhalten hat.

Revolut Hungary
Foto: FB/Revolut

Hintergrund für ausländische Leser: Warum Ungarn anders ist

Ungarn hat regulatorische Vorschriften und Kostendruck eingeführt, die sich auf Fintechs auswirken können, die lokale Zahlungsdienste anbieten. Revolut hat die neue Gebühr als eine Möglichkeit bezeichnet, die operativen Kosten für die Teilnahme am lokalen Zahlungssystem auszugleichen.

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Für die Kunden bedeutet dies, dass es sich nicht um eine “Standardgebühr” für internationale Überweisungen handelt, die Revolut überall erhebt: Es handelt sich um eine ungarische Transaktionsgebühr, die an die lokalen Gegebenheiten und die Kostenbasis des Unternehmens gebunden ist.

Worauf ungarische Kunden achten sollten

Für den Moment ist der wichtigste Punkt einfach: Niemand sollte jetzt die Revolut-Überweisungsgebühr zahlen, unabhängig davon, ob er bereits zur ungarischen Niederlassung umgezogen ist. Der nächste wichtige Meilenstein wird die Mitteilung von Revolut sein, in der das Enddatum der Gebührenbefreiung angekündigt wird. Sobald dies der Fall ist, sollten Kunden, die größere Überweisungen tätigen – insbesondere diejenigen, die regelmäßig mehr als HUF 50.000 (≈ 141 EUR) überweisen – vor der Bestätigung von Zahlungen die In-App-Gebührenvorschau und die Planvorgaben prüfen.

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Gekennzeichnetes Bild: Facebook/Revolut

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