Die Schweiz und Ungarn bauen eine neue Innovationsbrücke: Weltweit führendes Know-how trifft auf ungarischen technologischen Ehrgeiz

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Die Erfahrungen eines der innovativsten Länder der Welt und das wachsende Technologie-, Ingenieur- und Forschungspotenzial Ungarns werden am 9. Juni in Budapest auf dem ersten schweizerisch-ungarischen Innovationsforum zusammenkommen. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Schweizerischen Botschaft in Ungarn, der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft (BME) und der schweizerisch-ungarischen Handelskammer Swisscham Hungary organisiert und findet im Gebäude Q der BME statt.

Das Forum zielt darauf ab, der Innovation, der Wirtschaft und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern neuen Schwung zu verleihen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Forschungsergebnisse in marktfähige Lösungen, Ideen in Unternehmen und Zusammenarbeit in Wirtschaftswachstum umgewandelt werden können.

Die Veranstaltung findet zur rechten Zeit statt, da die Schweiz und Ungarn 2026 den 80. Jahrestag der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen feiern. Jahrestag der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen feiern. Dieses Jubiläumsjahr hebt nicht nur die gemeinsame Geschichte der beiden Länder hervor, sondern unterstreicht auch, wie das nächste Kapitel der schweizerisch-ungarischen Beziehungen von Innovation, Wissensaustausch und Wettbewerbsfähigkeit bestimmt werden könnte.

Laut Alexander Renggli, Botschafter der Schweiz in Ungarn, zielt das Forum darauf ab, die traditionell starken bilateralen Beziehungen für eine zukünftige wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit zu öffnen.

“Da wir 80 Jahre erneuerte diplomatische Beziehungen feiern, ist dieses Forum eine Gelegenheit, nach vorne zu schauen. Die Erfahrung der Schweiz als globaler Innovationsführer und Ungarns wachsende technologische und ingenieurwissenschaftliche Fähigkeiten bilden eine starke Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit. Indem wir Forscher, Startups, Unternehmen und Investoren zusammenbringen, können wir dazu beitragen, Wissen in Innovation, Innovation in Geschäftsmöglichkeiten und Zusammenarbeit in gemeinsamen Wohlstand zu verwandeln”, sagte Botschafter Renggli.

Die Schweiz gehört seit vielen Jahren zu den weltweit führenden Innovationsländern und belegt im Global Innovation Index 2025 zum fünfzehnten Mal in Folge den ersten Platz. Eine der wichtigsten Lehren des Schweizer Modells ist, dass die Wettbewerbsfähigkeit nicht von der Leistung eines einzelnen Akteurs abhängt, sondern von einem gut funktionierenden Ökosystem, in dem Universitäten, Forschungsinstitute, Unternehmen, Start-ups, Investoren sowie unterstützende Institutionen und rechtliche Rahmenbedingungen eng zusammenarbeiten.

Diese Erfahrung kann auch für Ungarn einen greifbaren Wert darstellen. Die Schweiz hat bereits eine bedeutende wirtschaftliche Präsenz im Land: mehr als 900 Schweizer Unternehmen sind in Ungarn tätig und bieten rund 33.000 Arbeitsplätze. Die Schweiz ist der sechstgrößte ausländische Investor. Das Forum zielt darauf ab, diese starke wirtschaftliche Basis zu ergänzen, indem neue Partnerschaften in den Bereichen Innovation, Forschung und Entwicklung sowie Technologietransfer gefördert werden.

Die Veranstaltung beginnt mit Grundsatzreden von namhaften Rednern, darunter Botschafter Alexander Renggli, Rektor Hassan Charaf und Staatssekretär Dr. Péter Horváth. Innovationsbezogene Themen werden von János Levendovszky, Vizerektor für Innovation beim BME, vorgestellt. Das Forum wird auch eine Podiumsdiskussion mit führenden internationalen und ungarischen Experten – darunter Alexander Zehnder, ehemaliger Präsident des Verwaltungsrats der ETH Zürich und Vertreter großer Industrie- und Forschungsorganisationen wie Nestlé und HUN-REN – beinhalten, die Einblicke in die Funktionsweise innovativer Ökosysteme geben.

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Die zweite thematische Sitzung mit dem Titel “Vom Labor zum Markt” bringt Branchenführer und Innovationsexperten von ABB, der Nationalen Innovationsagentur, SWISSMEM und BME Innolab zusammen. Sie werden über ihre Erfahrungen mit der Kommerzialisierung von Technologien und die Herausforderungen bei der Markteinführung von Innovationen berichten. Die Teilnehmer erhalten außerdem praktische Einblicke durch Startup-Pitch-Sitzungen, Fallstudien und eine Posterausstellung, in der die Proof-of-Concept-Projekte des BME vorgestellt werden, die den Weg von der Forschung bis zur Kommerzialisierung illustrieren.

Laut Júlia Lipovecz, Geschäftsführerin von Swisscham Hungary, “ist die Veranstaltung ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Beziehungen zwischen dem schweizerischen und dem ungarischen Innovationsökosystem. Die schweizerisch-ungarische Handelskammer möchte den Austausch von Wissen und bewährten Verfahren erleichtern und gleichzeitig neue Geschäfts- und Forschungspartnerschaften zwischen den beiden Ländern schaffen.”

Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit könnte die akademische und Forschungszusammenarbeit zu einem weiteren wichtigen Pfeiler der schweizerisch-ungarischen Innovationspartnerschaft werden. Die Rolle des BME ist daher nicht nur als Gastgeber wichtig, sondern auch als Wissens- und Technologietransferzentrum, das in der Lage ist, Forschungsergebnisse mit den Bedürfnissen der Industrie und des Marktes zu verbinden.

“Das Forum eröffnet dem BME eine neue Perspektive als aktiver Partner im dynamischen Innovationsökosystem der Schweiz”, sagte Rektor Hassan Charaf. “Es wird erwartet, dass die Teilnahme des BME die internationale Forschungszusammenarbeit stärkt, den Technologietransfer beschleunigt und neue Möglichkeiten für zukünftige Innovatoren schafft.”

Das schweizerisch-ungarische Innovationsforum vermittelt eine klare Botschaft: Innovation könnte das nächste große Feld der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern werden. Schweizer Erfahrung, ungarisches technisches und wissenschaftliches Know-how und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsakteuren können neue Möglichkeiten für die Umsetzung von Forschung in praktische Anwendungen und den Eintritt in internationale Märkte schaffen, betonten die Organisatoren.

Das detaillierte Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

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