Wizz-Air-Passagiere gewarnt: Auch wenn Ihr Gepäck den Vorschriften entspricht, können dennoch Gebühren anfallen

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Passagiere, die mit der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air fliegen, werden gewarnt, dass die Einhaltung der Gepäckgrößenvorschriften der Fluggesellschaft möglicherweise nicht ausreicht, um hohe Gebühren am Gate zu vermeiden. In einem Bericht aus Spanien behauptete ein empörter Reisender, dass Mitarbeiter des Bodenabfertigungsunternehmens Menzies – einem Partner von Wizz Air – versucht hätten, so vielen Passagieren wie möglich eine Geldstrafe aufzuerlegen. Denjenigen, die sich wehrten, wurde laut Angaben des Passagiers angeblich mit einer Verweigerung des Boardings gedroht.
Eine unbekannte Wizz-Air-Regel, wonach das Gepäck „sanft“ in den Metallrahmen fallen muss?
Laut einem Bericht des ungarischen Reiseportals Okosutas sahen sich einige Reisende mit Strafen konfrontiert, obwohl ihre Gepäckstücke technisch gesehen den veröffentlichten Größenanforderungen der Fluggesellschaft entsprachen. Das Problem liegt in der Art und Weise, wie das Gepäck beim Einsteigen gemessen wird, wobei selbst ein vorschriftsmäßiges Gepäckstück möglicherweise nicht reibungslos in den vom Personal verwendeten Metallrahmen passt.

Reisende, die mit Wizz Air von mehreren spanischen Flughäfen aus fliegen, haben berichtet, dass ihnen für Handgepäck, das angeblich den veröffentlichten Größenbeschränkungen der Fluggesellschaft entsprach, zusätzliche Gebühren berechnet wurden, was eine Untersuchung durch die ungarische Billigfluggesellschaft ausgelöst hat.
Was zunächst wie ein Einzelfall erschien, hat sich zu einer wachsenden Quelle der Frustration für Passagiere entwickelt, insbesondere an Flughäfen auf den Kanarischen Inseln und in Alicante, wo die vom Bodenpersonal durchgeführten Gepäckkontrollen eine Welle von Beschwerden ausgelöst haben.
Verspätungen und Streitigkeiten am Gate
Ein Mitglied der Community des ungarischen Reiseportals Okosutas erlebte die Situation am Flughafen Gran Canaria hautnah mit. Dem Bericht zufolge kontrollierten zwei Mitarbeiter des Bodenabfertigungsunternehmens Menzies Aviation systematisch das Gepäck der Passagiere vor dem Einsteigen, was zu Verspätungen und Streitigkeiten am Gate führte.
Der Reisende behauptet, dass ein Rucksack, der seit Jahren auf Flügen verwendet wurde und den Gepäckvorschriften von Wizz Air entsprach, als übergroß eingestuft wurde, da er nicht frei in den Messrahmen passte. Obwohl die Tasche Berichten zufolge vollständig in die Metallvorrichtung passte, wenn man sie sanft hineinschob, weigerte sich das Personal angeblich, sie anzunehmen.

Die Situation spitzte sich zunehmend zu, als den Passagieren Berichten zufolge mitgeteilt wurde, sie müssten entweder eine Gebühr von 73 Euro zahlen oder riskieren, nicht an Bord gelassen zu werden. Dem Bericht zufolge wurde ein Gepäckstück erst akzeptiert, nachdem Gegenstände entnommen und weggeworfen worden waren. Ein anderer Passagier musste angeblich ein Nackenkissen wegwerfen, da das Personal darauf bestand, dass es in einen bereits vollen Rucksack gepackt werden müsse.
Das Problem besteht nur in Spanien
Zu diesem Zeitpunkt glaubte Okosutas, der Vorfall sei ein Einzelfall. Die Publikation gibt jedoch an, seitdem zahlreiche Berichte von Passagieren erhalten zu haben, die von bemerkenswert ähnlichen Erfahrungen an spanischen Flughäfen berichten, wobei es in den meisten Fällen um Mitarbeiter von Menzies Aviation ging. Auch die Beschwerden in den sozialen Medien haben in den letzten Wochen zugenommen, wobei Reisende wiederholt behaupten, dass Gepäckstücke, die in den Messrahmen passten, dennoch als nicht konform eingestuft wurden.
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Die Situation ist besonders umstritten, da sich laut Okosutas die Gepäckbestimmungen von Wizz Air nicht geändert haben. Die Publikation merkt an, dass die Fluggesellschaft nicht vorschreibt, dass ein Gepäckstück aus eigener Kraft in den Messrahmen fallen muss. Darüber hinaus hat Wizz Air zuvor mitgeteilt, dass Griffe und Rollen, die bis zu fünf Zentimeter hervorstehen, nicht in die Größenbeschränkung für kleine Rollkoffer einbezogen werden.
Wizz Air muss zahlreiche Fragen beantworten – Untersuchung läuft
Während die Reise-Website berichtet, dass die Gepäckkontrollen an anderen Zielorten zwar streng, aber im Allgemeinen fair bleiben, heißt es, dass bei den jüngsten Wizz-Air-Reisen außerhalb Spaniens keine ähnlichen Probleme beobachtet wurden.
Auf Anfrage von Okosutas erklärte Wizz Air, es tue ihr leid, falls Passagieren zu Unrecht zusätzliche Gebühren für Gepäckstücke in zulässiger Größe berechnet worden seien, und bestätigte, dass sie die Angelegenheit untersuche. Die Fluggesellschaft versprach, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Einzelheiten bekannt zu geben.

Zu den wichtigsten Fragen, die noch unbeantwortet sind, gehört, wo betroffene Passagiere Beschwerden einreichen können, ob das Bodenpersonal Reisende daran hindern darf, während Streitigkeiten Fotos zu machen und wie viele ähnliche Beschwerden Wizz Air erhalten hat.
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