Brandneue, 2 Millionen Euro teure Wasserrutschen haben zahlreiche Besucher in einem der beliebtesten Ferienorte Ungarns verletzt

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Nur wenige Tage nach ihrer feierlichen Eröffnung gerieten mehrere neu installierte Wasserrutschen in einem der beliebtesten Kurorte Ungarns in den Fokus der Öffentlichkeit, nachdem Berichten zufolge mehrere Besucher Verletzungen erlitten hatten und bei einigen Vorfällen ein Rettungswagen gerufen werden musste.
Mehrere Badegäste nach dem Eröffnungswochenende verletzt
Die neuen Wasserrutschen im Sárvár Spa- und Wellnesszentrum im Westen Ungarns wurden am vergangenen Wochenende nach einer Investition von rund 700 Millionen HUF (1,7 Millionen Euro) eingeweiht. Die Attraktion zog schnell große Menschenmengen an, da die sommerlichen Temperaturen die Besucher dazu veranlassten, in Scharen in das Kurzentrum zu strömen.
Doch schon kurz nach der Eröffnung kamen Bedenken auf. Bei einer Stadtratssitzung in Sárvár am Mittwoch bestätigten lokale Behördenvertreter, dass sich mehrere Badegäste bei der Nutzung der Rutschen verletzt hatten. Berichten zufolge wurden Rettungsdienste gerufen, um einigen der Betroffenen Hilfe zu leisten.
Die Vorfälle führten laut ugytudjuk.hu zur vorübergehenden Schließung der Rutschen, während die Betreiber zusätzliche Sicherheitsüberprüfungen und Tests durchführten.
Thermalbad leitet Untersuchung nach Verletzungen auf den Wasserrutschen ein
In einem Bericht an den Gemeinderat räumte die Leitung des Kurbads ein, dass einige Besucher nach der Nutzung der Attraktion ärztliche Hilfe benötigten. Gleichzeitig betonte der Betreiber, dass die Wasserrutschen unter Einhaltung aller geltenden Sicherheitsvorschriften und -standards errichtet worden seien.
Nach den Unfällen stellte die Anlage den Betrieb der Rutschen für kurze Zeit ein, bevor sie diese nach Durchführung einer Reihe von Tests wieder in Betrieb nahm. Nach Angaben des Kurbads wurden seit Montag keine weiteren Unfälle verzeichnet.
Die Geschäftsführung wies zudem darauf hin, dass sich die Attraktion derzeit in einer Testphase befindet – einem Zeitraum, in dem die Verantwortung für etwaige technische Probleme in der Regel beim Auftragnehmer liegt.
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Gewichtsbeschränkung vorsorglich gesenkt
Das Thermalbad hat nun eine offizielle Untersuchung eingeleitet, an der sowohl der türkische Hersteller der Wasserrutschen als auch das für die Installation verantwortliche Bauunternehmen beteiligt sind.
Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme haben die Betreiber strengere Nutzungsregeln eingeführt. Das maximal zulässige Gesamtgewicht auf den Rutschen wurde für die Dauer der Untersuchung von 200 Kilogramm auf 150 Kilogramm gesenkt.
Trotz der Vorfälle bleiben die Rutschen für die Öffentlichkeit zugänglich. Vertreter des Wellnesszentrums erklären, dass die laufende Überprüfung dazu beitragen wird, festzustellen, ob weitere bauliche oder betriebliche Änderungen erforderlich sind, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Der Fall hat vor Ort große Aufmerksamkeit erregt, insbesondere angesichts des Umfangs der Investition und der Tatsache, dass die Attraktion erst seit wenigen Tagen in Betrieb war, als die ersten Berichte über Verletzungen auftauchten.

