Handgranate explodiert in den Händen einer 29-jährigen Frau: Verteidigungsminister Ruszin-Szendi ordnet Untersuchung an

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Der Verteidigungsminister hat nach einem Handgranatenunfall auf dem Truppenübungsplatz Újdörögd im März 2025 eine sofortige interne Untersuchung durch den Generalstabschef angeordnet, wie der Minister am Samstag auf Facebook bekannt gab.

Eine andere Art von Verantwortung

In seinem Beitrag erklärte Romulusz Ruszin-Szendi, er akzeptiere die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und wies darauf hin, dass die Feststellung der strafrechtlichen Verantwortung nicht in seinen Zuständigkeitsbereich falle. Er fügte jedoch hinzu, dass „es eine andere Art von Verantwortung gibt“, die ihn dazu veranlasst habe, eine – wie er es bezeichnete – schwierige, aber unvermeidbare Entscheidung zu treffen, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur.

Er stellte klar, dass weder er noch der Geschädigte mit der Schlussfolgerung der Staatsanwaltschaft einverstanden seien. Nach Ansicht des Ministers könne ein Vorfall, bei dem jemand beide Hände verliere, nicht ohne Konsequenzen abgeschlossen werden.

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„Es muss geklärt werden, ob eine militärische oder berufliche Verantwortung vorliegt und ob eine politische Verantwortung besteht“, sagte Ruszin-Szendi in einer Videobotschaft. Er fügte hinzu, dass über die direkt Beteiligten hinaus die Gesellschaft als Ganzes ein Recht auf Antworten habe.

Major Hungarian military exercise started today
Quelle: Facebook/Magyar Honvédség

29-jährige Frau verliert beide Hände und erleidet schwere Gesichtsverletzungen

Der Minister erklärte, die Untersuchung werde etwa 60 Tage dauern; anschließend würden die Ergebnisse veröffentlicht. Er schrieb, die Untersuchung sei der jungen Frau geschuldet, „die ihrem Land dienen wollte und einen Preis gezahlt hat, den kein Mensch jemals zahlen sollte“.

Der tragische Unfall ereignete sich im März 2025 auf dem Truppenübungsplatz der ungarischen Streitkräfte in Újdörögd. Während einer freiwilligen Verteidigungsübung, die für Regierungsbeamte organisiert worden war, explodierte eine scharfe Handgranate in den Händen einer 29-jährigen Frau bei einer Wurfübung. Durch die Explosion verlor sie beide Hände.

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