Eurobarometer: Ungarn vertrauen der EU mehr als der durchschnittliche Europäer

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Das Vertrauen der Ungarn in die Europäische Union als Ort der Stabilität in einer unruhigen Welt ist laut der am Mittwoch veröffentlichten aktuellen Eurobarometer-Umfrage auf 80 Prozent gestiegen und liegt damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 75 Prozent.

Das Vertrauen der Europäer stieg seit der letzten Umfrage im Oktober–November 2025 um 8 Prozentpunkte, doch die Zustimmung in Ungarn stieg im gleichen Zeitraum um 14 Punkte.

Die Umfrage ergab zudem, dass 81 Prozent der Ungarn die EU-Mitgliedschaft als vorteilhaft ansehen – das sind 7 Prozentpunkte mehr als im europäischen Durchschnitt. Als wichtigste Vorteile wurden neue Beschäftigungsmöglichkeiten (41 Prozent) und Wirtschaftswachstum (37 Prozent) genannt.

Hungarians European Union EU presidency
Foto: Facebook/Europäische Kommission

Auf die Frage nach den Prioritäten der EU gaben 36 Prozent der Ungarn an, die Union solle sich auf die Energieunabhängigkeit konzentrieren, gefolgt von Verteidigung und Sicherheit (34 Prozent), Wettbewerbsfähigkeit (32 Prozent) sowie Ernährungssicherheit und Landwirtschaft (32 Prozent).

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Allerdings gaben nur 79 Prozent der Ungarn an, mit ihrer Lebensqualität zufrieden zu sein – ein Wert, der unter dem EU-Durchschnitt von 83 Prozent liegt. Finanzielle Schwierigkeiten geben weiterhin Anlass zur Sorge: 48 Prozent gaben an, regelmäßig Schwierigkeiten bei der Begleichung von Rechnungen zu haben, und 40 Prozent sind gelegentlich mit finanziellen Problemen konfrontiert.

Die Ungarn definierten eine hohe Lebensqualität als Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung (49 Prozent), finanzielle Stabilität (46 Prozent) sowie gute körperliche und geistige Gesundheit (40 Prozent).

Die Umfrage wurde zwischen dem 9. April und dem 4. Mai durchgeführt, wobei 26.421 Personen in den 27 EU-Mitgliedstaaten befragt wurden.

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