SZE-Studententeam gewinnt zum fünften Mal den europäischen Shell Eco-Marathon mit Weltrekord

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Zum fünften Mal in Folge hat das Studententeam der Széchenyi-István-Universität, das ein Elektrofahrzeug entwickelt, beim größten Energieeffizienzwettbewerb Europas triumphiert. Das SZEnergy-Team sicherte sich beim Shell Eco-Marathon auf dem Silesia Ring in Polen den ersten Platz mit einem neuen Weltrekord von 332 Kilometern pro Kilowattstunde und übertraf damit seinen eigenen, im Vorjahr aufgestellten Rekord. Die jungen Ingenieure aus Győr setzten sich gegen mehr als zwanzig Universitätsteams aus ganz Europa durch.

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Shell Eco-Marathon 2026

Der Shell Eco-Marathon ist einer der bedeutendsten Wettbewerbe für Energieeffizienz weltweit, bei dem Studierende führender Universitäten mit ihren selbst entwickelten, verbrauchsarmen Fahrzeugen gegeneinander antreten. Das Team der Széchenyi-István-Universität, das SZEnergy Team, ist seit langem ein wichtiger Akteur bei dieser Veranstaltung: Seit 2022 hat es jedes Jahr in der Elektro-Kategorie mit einem Weltrekord gewonnen und trat somit beim diesjährigen Wettbewerb – der vom 24. bis 28. Juni in Polen stattfand – als Titelverteidiger an, um erneut vor allen Konkurrenten ins Ziel zu kommen.

Diesmal stellte das Team mit einem Ergebnis von 332 Kilometern pro Kilowattstunde einen neuen Weltrekord auf und übertraf damit seinen bisherigen Rekord von 327 Kilometern pro Kilowattstunde aus dem Vorjahr. Das bedeutet, dass ihr Fahrzeug namens „SZEmission“ die vorgegebene Strecke mit einem so geringen Energieverbrauch zurücklegte, dass es rechnerisch mit nur einer Kilowattstunde 332 Kilometer zurücklegen könnte – was etwa dem Verbrauch einer 100-Watt-Glühbirne über zehn Stunden entspricht. Der Wert dieses Erfolgs wird noch dadurch unterstrichen, dass das SZEnergy-Team mehr als zwanzig Konkurrenten besiegte, darunter Teams von Europas führenden technischen Hochschulen wie der Universität Toulouse (Frankreich), das Politecnico di Milano (Italien), die Hochschule Trier (Deutschland), die Norwegische Universität für Wissenschaft und Technologie, die Nationale Technische Universität Athen (Griechenland), die Technische Universität Istanbul (Türkei) und die Technische Universität Warschau (Polen).

shell eco-marathon
Die Teammitglieder feierten zu Recht ihren jüngsten Sieg (Foto: Balázs Miklós)

Bence Novák, Teamleiter von SZEnergy, erklärte, dass der Wettbewerb in diesem Jahr in einem verkürzten Format organisiert wurde, sodass sie direkt mit einem Wettkampflauf beginnen mussten, ohne die Möglichkeit zu haben, vorher zu trainieren.

„Bereits bei unserem ersten Lauf erzielten wir ein Ergebnis von 282 Kilometern pro Kilowattstunde, was, wie sich später herausstellte, allein schon für den Sieg ausgereicht hätte. Wir sahen jedoch, dass das Auto noch viel mehr Potenzial hatte, also haben wir die Einstellungen kontinuierlich optimiert und die Systeme getestet. Am letzten Tag passte dann alles zusammen, sodass wir 332 Kilometer pro Kilowattstunde erreichten. Wir sind äußerst stolz auf den neuen Weltrekord und unseren Sieg“, erinnerte er sich.

For The Fifth Consecutive Time The Student Team Developing An Electric Vehicle At Szechenyi Istvan University Has Triumphed In Europes Largest Energy Efficiency Competition. X
Zwischen den Fahrten wurde weiter daran gearbeitet, die bestmögliche Leistung zu erzielen (Foto: Balázs Miklós)

Das herausragende Ergebnis wird durch den praxisorientierten Ansatz der Széchenyi-István-Universität und ihr innovationsorientiertes Umfeld unterstützt. Seit vielen Jahren genießt das SZEnergy-Team die Unterstützung der Hochschule, ihres Forschungszentrums für Fahrzeugindustrie sowie ihrer Industriepartner, was zunehmend professionelle Arbeitsbedingungen ermöglicht. Dadurch verbessern die Studierenden ihr Fahrzeug Jahr für Jahr und sammeln gleichzeitig Wissen und Erfahrung, die sie auf internationaler Ebene zu den Allerbesten zählen lassen.

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Alle Teilnehmer mussten während des Wettbewerbs zudem mit extremer Hitze zurechtkommen (Foto: Balázs Miklós)

Novák fügte hinzu, dass sich die diesjährigen Vorbereitungen in erster Linie auf Softwareentwicklungen konzentrierten, die – zusammen mit sicherheitsrelevanten Modifikationen – maßgeblich zur Erreichung des neuen Rekords beitrugen. Abschließend dankte er der Universität, den Partnern, den Sponsoren und allen Teammitgliedern für ihren ganzjährigen Einsatz.

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Das SZEmission-Fahrzeug auf dem Weg zu einem weiteren Weltrekord (Foto: Balázs Miklós)
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Die offiziellen Endergebnisse des Wettbewerbs.

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