Der ungarische Gesundheitsminister Zsolt Hegedűs auf der Liste der stilvollsten Menschen der „New York Times“

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Der ungarische Gesundheitsminister Zsolt Hegedűs hat einen überraschenden Platz auf der jährlichen Liste der „39 stilvollsten Menschen des Jahres 2026“ der „New York Times“ erobert und reiht sich damit in eine bunte Riege aus Schauspielern, Musikern, Sportlern und Staats- und Regierungschefs ein.

Viral-Tanz sorgt für unerwartete internationale Anerkennung

Die Zeitung erklärt, dass ihre jährliche Auswahl nicht nur die Mode würdigt, sondern auch prägende Momente der Popkultur, virale Sensationen und die Persönlichkeiten erfasst, die im Laufe des Jahres die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen haben. In diesem Zusammenhang verdankt Hegedűs seinen Platz dem ungehemmten Tanz, der 2026 zu einem der am häufigsten geteilten politischen Momente Ungarns wurde.

Zsolt Hegedűs’ Stil ist „ansteckend“

Die „New York Times“ hob ein Foto hervor, auf dem Hegedűs nach der konstituierenden Sitzung der neu gewählten Nationalversammlung auf den Stufen des ungarischen Parlaments tanzt, kurz nachdem er sein Amt als Gesundheitsminister angetreten hatte.

Die Zeitung beschrieb diesen Moment wie folgt:

„Die völlige Hemmungslosigkeit dieses ungarischen Gesundheitsministers – nachdem Ungarns neuer Ministerpräsident im Frühjahr Viktor Orbán abgesetzt hatte – ist eine Seltenheit und wirkt ansteckend.“

Die spontane Feier erregte erstmals am Wahlabend weltweite Aufmerksamkeit, als Zsolt Hegedűs nach dem Sieg der Tisza-Partei inmitten seiner Anhänger tanzte. Später wiederholte er die mittlerweile berühmten Tanzschritte am 9. Mai vor dem Parlament und festigte damit diesen Auftritt als einen der prägenden viralen Momente des politischen Wandels in Ungarn. Hier sehen Sie seinen ursprünglichen Tanz in der Nacht der Parlamentswahlen.

Von Budapest in die internationale Popkultur

Der Tanz verbreitete sich rasch weit über Ungarn hinaus, sorgte weltweit für Medienaufmerksamkeit und wurde sogar vom Komiker John Oliver in der HBO-Sendung „Last Week Tonight“ erwähnt. Oliver scherzte, die Amerikaner sollten Ungarn darum beneiden, „diesen Typen“ als Gesundheitsminister zu haben, und stellte dabei Hegedűs’ fröhliches öffentliches Image dem des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. gegenüber.

Zsolt Hegedűs tanzte ursprünglich zu einem Song der britischen Künstlerin Jalja, die den Titel später bei den Feierlichkeiten am 9. Mai in Budapest live vortrug. Im Anschluss an die Veranstaltung schrieb die Sängerin auf Instagram, es sei „ein echtes Privileg“ gewesen, bei einem solch historischen Anlass eine kleine Rolle spielen zu dürfen – ein Ereignis, das durch die unvergesslichen Tanzbewegungen des Ministers noch unvergesslicher geworden sei.

Gemeinsam mit internationalen Stars auf der Liste

Hegedűs ist nicht der einzige Politiker, der auf der Liste der „New York Times“ vertreten ist. Zu den weiteren politischen Persönlichkeiten zählen Robert F. Kennedy Jr., der ehemalige kanadische Premierminister Justin Trudeau und der französische Präsident Emmanuel Macron.

Auf der Liste finden sich zudem Ikonen aus der Unterhaltungs- und Kulturszene wie Meryl Streep, Rosalía, Björk, Bad Bunny, Teyana Taylor und Renate Reinsve, was die umfassendere Sichtweise der Zeitung widerspiegelt, dass es beim Stil ebenso sehr um Persönlichkeit, kulturellen Einfluss und unvergessliche öffentliche Momente geht wie um die Kleidung selbst.

Hier sehen Sie den Tanz von Zsolt Hegedűs, der auf der Treppe des ungarischen Parlaments wiederholt wurde:

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