Ungarische Folklore trifft auf kosmopolitische Cocktails in der High Note SkyBar in Budapest – Video

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Die Dachterrassenbar des renommierten Aria Hotels in Budapest zelebriert die ungarische Folklore mit einer einfallsreichen neuen Cocktailkarte, die von traditionellen Volksliedern inspiriert ist und lokale Aromen, moderne Mixkunst sowie einen spektakulären Blick über die Stadt vereint.

Die direkt neben der St.-Stephans-Basilika gelegene High Note SkyBar hat ihre neue saisonale „Folklore“-Karte vorgestellt, die sieben ikonische ungarische Volkslieder in Signature-Cocktails verwandelt. Das Konzept baut auf der musikalischen Identität des Aria Hotels Budapest auf und lädt sowohl internationale Besucher als auch Einheimische dazu ein, das kulturelle Erbe Ungarns durch den Geschmack zu erleben.

Sieben Volkslieder, sieben Signature-Cocktails

Die neue Karte umfasst sieben Cocktails, die jeweils von einem bekannten ungarischen Volkslied inspiriert sind. Anstatt sich lediglich auf die Musik zu beziehen, übersetzt jedes Getränk die Atmosphäre, die Aromen und die regionalen Traditionen, die mit dem jeweiligen Lied verbunden sind, in einen modernen Cocktail.

Die Gäste entdecken Zutaten, die tief in der ungarischen Küche und Landschaft verwurzelt sind, darunter Löwenzahn, Holunderblüten, Quitte, Mohn, Pflaume, Rote Bete und Rosmarin. Die saisonalen Produkte stammen aus ganz Ungarn: Löwenzahn aus dem Mecsek-Gebirge, Zitronenmelisse aus dem Balaton-Hochland, Melonen aus der südlichen Großen Tiefebene und Holunderblüten aus Südtransdanubien.

Laut Sándor Németh, dem Barmanager der High Note SkyBar, war es das Ziel, etwas zu schaffen, das sowohl bei internationalen als auch bei ungarischen Gästen Anklang findet.

„Ausländische Besucher sind naturgemäß neugierig auf die ungarische Kultur und Gastronomie, doch für uns war es ebenso wichtig, dass ungarische Gäste eigene Erinnerungen wiedererkennen. Diese Lieder erinnern viele von uns an die Kindheit, an Familiengeschichten, an den Musikunterricht oder an unsere Großeltern. Wir wollten diese gemeinsame kulturelle Erinnerung auf eine Weise neu erzählen, die sowohl zur musikalischen Identität des Aria Hotels als auch zum zeitgemäßen Barerlebnis der High Note SkyBar passt.“

Die Auswahl der Volkslieder erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Musikdirektor des Hotels, Kornél Magyar, während die symbolische Zahl Sieben eine Hommage an wiederkehrende Motive der ungarischen Folklore darstellt, wie beispielsweise den siebenköpfigen Drachen und die mythischen „sieben Königreiche“.

Traditionelle Zutaten, moderne Techniken in der High Note SkyBar

Die Cocktails interpretieren vertraute Aromen mithilfe fortschrittlicher Barkeeper-Techniken neu. Hausgemachte Sirupe, Aufgüsse und einzigartige Texturen entstehen durch Fermentierung, Sous-vide-Zubereitung, Thermomix-Verarbeitung und Milchklärung, wodurch traditionelle Zutaten in einen zeitgemäßen Kontext übertragen werden.

Ein Cocktail, inspiriert von dem beliebten Volkslied „Tavaszi szél vizet áraszt“, fängt die Frische des Frühlings mit Zitronenmelisse, Rhabarber und Löwenzahn ein. Ein weiterer, der auf „Hej, Dunáról fúj a szél“ basiert, spiegelt die Rolle der Donau als Verbindungsglied zwischen den Kulturen wider, indem er mexikanischen Tequila und Agave mit ungarischer Melone und Holunderblüten kombiniert.

„Érik a szőlő“ hingegen greift Némeths persönliche Erinnerungen an Erntefeste in Südungarn auf und vereint Walnuss, Honig und Quitte zu einer nostalgischen und zugleich raffinierten Kreation.

Ungarische Handwerkskunst jenseits des Glases

Das Folklore-Konzept reicht weit über die Getränke selbst hinaus.

Mehrere Cocktails werden in maßgefertigten Keramikgefäßen serviert, die von ungarischen Künstlern gestaltet wurden. Ein Cocktail wird in einem handgefertigten Keramikgefäß von SUSU Keramika serviert, das mit Vögeln und Blumen verziert ist, während ein anderer in einem von Conceptual.Ceramics entworfenen, von Bergen inspirierten Gefäß präsentiert wird. Ein dritter wird auf einem skulpturalen Sockel serviert, der an Baumwurzeln erinnert und so die Verbindung zwischen Natur, Folklore und Handwerkskunst unterstreicht.

Selbst die Präsentation des Cocktails „Hej, Dunáról fúj a szél“ beinhaltet eine erzählerische Komponente: Ein zarter Holunderblütenschaum symbolisiert den Wind, der dem Lied seinen Namen gibt.

Die illustrierte Cocktailkarte der High Note SkyBar wurde ebenfalls speziell vom Budapester Kreativstudio LUNAR Budapest entworfen, das traditionelle Volksmotive in einem zeitgenössischen künstlerischen Stil neu interpretierte.

Bar-Snacks nach ungarischer Art

Küchenchef Viktor Hiermann hat eine begleitende Bar-Speisekarte zusammengestellt, deren Gerichte eher zum gemeinsamen Genießen als für ein formelles Abendessen gedacht sind.

Die Auswahl umfasst vier kalte Gerichte, vier warme Gerichte und zwei Desserts, die bekannte ungarische Aromen in moderner Form neu interpretieren. Zutaten wie Rindfleisch vom ungarischen Graurind, Foie gras, Ente, Eierklößchen, Mohn und Esterházy-Torte ziehen sich durch die gesamte Speisekarte.

Gleichzeitig sind internationale Einflüsse deutlich erkennbar. Ein herausragendes Beispiel ist ein Enten-Bao, bei dem ein Brötchen im asiatischen Stil mit Entenconfit, Paprika-Emulsion und würzigen ungarischen Zutaten kombiniert wird.

Mit seinem neuen „Folklore“-Menü bietet die High Note SkyBar ihren Gästen eine neue Art, ungarische Traditionen zu erleben: nicht am Dorfkamin, sondern hoch über den Dächern von Budapest, wo jahrhundertealte Volkskultur auf moderne Cocktailkunst trifft.

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