Die ungarische Regierung stellt ein historisches Modernisierungsprogramm für das Budapester S-Bahn-Netz vor

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Die ungarische Regierung begleicht eine jahrzehntealte Schuld und wird die Csepel-Vorortbahnlinie (HÉV) modernisieren, da EU-Mittel zur Finanzierung des Projekts zur Verfügung stehen, wie Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy am Sonntagabend auf Facebook bekannt gab.
42 brandneue S-Bahn-Züge in Budapest
Der Minister erklärte, dass auf den Strecken nach Csepel, Ráckeve und Szentendre neue, niederflurige und klimatisierte Züge zum Einsatz kommen sollen; allein in diesem Jahr werde die Regierung Ausschreibungen für 42 neue Züge veröffentlichen. Neben der Erneuerung des Fahrzeugparks sollen auch die Bahnsteige, die Stromversorgung und die Gleise modernisiert werden, damit „die HÉV endlich einen Service des 21. Jahrhunderts bietet“, so Vitézy laut der ungarischen Nachrichtenagentur.

In seinem Beitrag erklärte der Minister, er habe gemeinsam mit Vilmos Kátai-Németh, dem Minister für Soziales und Familienangelegenheiten (der zugleich Abgeordneter für Csepel, den 21. Bezirk von Budapest, ist), den Szent-Imre-Platz besucht, um die Verabschiedung des Baross-Gábor-Eisenbahnentwicklungsplans zu feiern.
In einem beigefügten Video erklärte Vitézy, die derzeit auf der Strecke eingesetzten Züge seien im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt und nicht niederflurig. Er fügte hinzu, dass auch Verbesserungen der Barrierefreiheit Teil des Projekts seien; daher würden die Bahnsteige erhöht und die gesamte Strecke sowie der Endbahnhof Csepel in der II. Rákóczi-Ferenc-Straße neu gebaut werden müssen.
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Kátai-Németh, der im Alter von 16 Jahren sein Augenlicht verlor, bemerkte in dem Video, dass die Züge der Csepel-HÉV-Linie so alt seien, dass er sie noch „sehen“ konnte.
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