Ungarischer Militärhubschrauber im Einsatz, nachdem österreichische Segelflugzeuge den ungarischen Luftraum verletzt hatten

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Ein ungarischer Militärhubschrauber startete am Dienstag vom Stützpunkt Pápa, nachdem zwei Segelflugpiloten keinen Funkkontakt zur ungarischen Flugsicherung herstellen konnten, teilte Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi auf Facebook mit.

Der Schichtleiter des Luftoperations- und Kontrollzentrums meldete am frühen Nachmittag, dass ein Segelflugzeug, das aus Österreich in den ungarischen Luftraum einflog, nicht auf die Flugsicherung reagiert habe. Der Such- und Rettungshubschrauber aus Pápa, der kurz darauf startete, identifizierte zwei Segelflugzeuge im Luftraum und forderte die Piloten auf, über die Notfrequenz Kontakt aufzunehmen. Die Piloten kamen dieser Aufforderung daraufhin nach und stellten Kontakt zur Flugsicherung her, sodass der Hubschrauber zum Stützpunkt zurückkehren konnte.

glider military helicopter
Abbildung: ein beliebiges Segelflugzeug. Foto: depositphotos.com

Der Minister wies darauf hin, dass die Segelflugzeuge ursprünglich Békéscsaba als Ziel angegeben hatten, dann jedoch in Richtung Österreich abbogen und den ungarischen Luftraum verließen.

Ruszin-Szendi betonte, dass die ungarischen Streitkräfte den Luftraum des Landes wirksam schützen, und fügte hinzu, dass der Einsatz von Kampfflugzeugen unnötig und kostspielig gewesen wäre, wie die ungarische Nachrichtenagentur berichtete.

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Titelbild: Facebook/Magyar Honvédség, Illustration.

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