Bomben tauchen aus der Donau auf: Rekordtiefstände legen mutmaßliche Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Budapest frei

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Mehrere mutmaßliche Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind aus dem Flussbett der Donau in der Nähe von Érd, südlich von Budapest, zutage getreten, nachdem der anhaltende Dürrezeit den Wasserstand auf Rekordtiefstände sinken ließ.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Facebook-Beitrag forderte der Bürgermeister von Érd, László Csőzik, die Einwohner auf, den Abschnitt des Donauufers am Ende der Molnár-Straße zu meiden, wo einer der mutmaßlichen Sprengkörper etwa 20 bis 30 Zentimeter aus dem Wasser ragt.

Gebiet nach Entdeckung abgesichert

Nach Angaben des Bürgermeisters wurden die verdächtigen Gegenstände von einem örtlichen Feldwächter entdeckt. Stadtwächter sicherten das Gebiet mit Unterstützung freiwilliger Zivilgardisten umgehend ab, noch bevor Polizeibeamte am Ort des Geschehens eintrafen. Anschließend wurde die Sprengstoffbeseitigungseinheit der ungarischen Streitkräfte benachrichtigt.

Csőzik wies darauf hin, dass der außergewöhnlich niedrige Wasserstand an mehreren Orten in ganz Ungarn mutmaßliche Sprengkörper aus Kriegszeiten freigelegt habe, was die Bombenräumkommandos unter erheblichen Druck setze.

Sprengstoffexperten identifizieren die Sprengkörper

Sándor Hadházi, Pressesprecher des 1. Regiments für Kampfmittelbeseitigung und Flusswache der ungarischen Streitkräfte, erklärte gegenüber der Ungarischen Nachrichtenagentur (MTI), dass der Ort gesichert worden sei und Spezialisten derzeit daran arbeiteten, das aus dem Flussbett zutage getretene Objekt zu identifizieren.

Derzeit seien keine Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit oder Bewegungsbeschränkungen für die Anwohner ergriffen worden, fügte er hinzu.

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