Ungarn in Amerika: Die neue Ausstellung des Nationalmuseums beleuchtet ihr Schicksal – Video

Die neue Sonderausstellung des Ungarischen Nationalmuseums mit dem Titel „The American Dream“ beleuchtet das Schicksal der Ungarn, die in die Vereinigten Staaten ausgewandert sind, und würdigt zugleich den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA.
Neue, spannende Ausstellung im Nationalmuseum, die mehrere Monate lang zu sehen sein wird
Die Ausstellung beleuchtet, wie in den vergangenen 250 Jahren Hunderttausende Ungarn jenseits des Ozeans ihr Glück suchten, erklärte der Staatssekretär für öffentliche Sammlungen und Denkmalschutz am Mittwoch bei der Eröffnung der Ausstellung. Zsolt Sári fügte hinzu, dass die drei Ausstellungsräume die Geschichte des Traums von Freiheit, Wohlstand und Erfolg erzählen.
„Es gibt nur wenige Jahrestage in der Weltgeschichte, die sowohl ein nationales Fest als auch ein universeller historischer Meilenstein sind“, sagte der Generaldirektor des Museums. Der 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten sei ein solcher Anlass, fügte Gábor Zsigmond hinzu.
Der amerikanische Traum gehörte nie einer einzigen Nation
Caroline Savage, Geschäftsträgerin ad interim der US-Botschaft in Budapest, erklärte, diese Ausstellung sei eine angemessene Art, den 250. Jahrestag der USA zu würdigen und die bemerkenswerte gemeinsame Geschichte Ungarns und der USA zu feiern.
Sie fügte hinzu, dass der amerikanische Traum niemals ausschließlich einer einzigen Nation gehört habe; er sei von Millionen von Menschen geprägt worden, die ihre Talente, ihre Entschlossenheit und ihr kulturelles Erbe in die USA mitgebracht hätten. Sie fügte hinzu, dass unzählige von Ungarn gegründete Unternehmen die Wissenschaft und Medizin vorangebracht, Kunstwerke geschaffen und dazu beigetragen hätten, jeden Aspekt der amerikanischen Gesellschaft mitzugestalten.
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Die Besucher können Erinnerungsstücke des Staatsmannes Lajos Kossuth aus dem 19. Jahrhundert, ein Zigarettenetui der berühmten Schauspielerin Katalin Karády, ein Gewehr, das der Zoologe und Museumsgründer János Xantus während des amerikanischen Bürgerkriegs benutzte, sowie das Trikot des ehemaligen ungarischen Profi-Basketballspielers Kornél Dávid, das er während seiner Zeit bei den Chicago Bulls trug. Darüber hinaus beleuchtet die bis zum 1. November laufende Ausstellung das Leben gewöhnlicher Ungarn, die in den USA eine neue Heimat gefunden haben.
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