Mögliche Energiekrise: Die dekorative Beleuchtung in Budapest könnte abgeschaltet werden!

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Gergely Karácsony, der Bürgermeister von Budapest, hat die Budapester Stadtwerke angewiesen, sich auf die Abschaltung des Kernkraftwerks Paks vorzubereiten, indem die dekorative Beleuchtung an über 300 Gebäuden, die unter ihrer Verwaltung stehen, für die Dauer des Stillstands nicht eingeschaltet wird.

Keine dekorative Beleuchtung mehr, wenn das Kernkraftwerk Paks den Betrieb einstellt

Budapest müsse seinen Beitrag zur Energieeinsparung leisten, und durch den Verzicht auf dekorative Beleuchtung ließen sich erhebliche Energiemengen einsparen, insbesondere in dieser kritischen Phase des Energieverbrauchs, erklärte Karácsony am Donnerstagabend auf Facebook und betonte, dass diese Maßnahme die Straßenbeleuchtung nicht betreffe.

Er forderte zudem die Eigentümer von Gebäuden in Privatbesitz mit dekorativer Beleuchtung auf, diesem Beispiel zu folgen. „Das Stadtbild mag für eine Weile etwas schlichter sein, aber es wird mehr Energie für wesentliche Zwecke zur Verfügung stehen – und im Moment ist nichts wichtiger als das“, schrieb er.

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Foto: depositphotos.com

Péter Magyar: Die Wiederinbetriebnahme eines Blocks des Kraftwerks Dunamenti soll am Freitag beginnen

Die Wiederinbetriebnahme eines Blocks des gasbefeuerten Kraftwerks Dunamenti südlich von Budapest, der aufgrund einer Störung abgeschaltet worden war, könnte am Freitag beginnen, erklärte Ministerpräsident Péter Magyar am Donnerstag. Die Anlage könnte bereits am Sonntag wieder ihre volle Kapazität erreichen und so früher als ursprünglich erwartet zur Energiesicherheit Ungarns beitragen, teilte er auf Facebook mit.

In einem im Kraftwerk aufgenommenen Video wies Magyar darauf hin, dass Ungarns zweitgrößtes Gaskraftwerk am Mittwoch die Stromerzeugung eingestellt habe, was zeitlich mit der Abschaltung eines der Blöcke im Kernkraftwerk Paks zusammenfiel. Die Abschaltung im Kraftwerk Dunamenti erfolgte, nachdem bei der geplanten Inbetriebnahme des Blocks G3 eine technische Anomalie an einer speziellen Dichtungskomponente festgestellt worden war.

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Dieser Ausfall bedeutet zusammen mit der Abschaltung in Paks eine zusätzliche Kapazitätsverringerung um 380 MW in der bislang kritischsten Energiesituation Ungarns, fügte Magyar hinzu.

Er erklärte, die Geschäftsführung des teilweise in Staatsbesitz befindlichen Kraftwerks habe berichtet, dass Reparaturarbeiten im Gange seien, das erforderliche Bauteil aus der Schweiz und Frankreich bestellt worden sei und mit dem Einbau bereits am Freitag begonnen werden könne, sobald der betroffene Bereich abgekühlt sei.

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Titelbild: depositphotos.com

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