Wird die Energiekrise in Ungarn das Sziget-Festival gefährden? Veranstalter geben Notfallplan für die Stromversorgung bekannt

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Während sich Ungarn inmitten einer beispiellosen Energiekrise auf eine entscheidende Woche vorbereitet, haben sich viele Festivalbesucher gefragt, ob das größte Musikereignis des Landes davon betroffen sein könnte. Die Organisatoren des Sziget-Festivals sind nun auf diese Bedenken eingegangen und betonen, dass die Veranstaltung auch dann stattfinden wird, sollte es zu Störungen im nationalen Stromnetz kommen.
Laut einer vom Festival veröffentlichten Erklärung verfügt das Sziget über ein eigenes, auf Generatoren basierendes Stromversorgungssystem, das es ihm ermöglicht, bei Bedarf unabhängig vom ungarischen Stromnetz zu funktionieren.
„Bei Bedarf können wir uns vollständig vom nationalen Stromnetz abkoppeln und den gesamten für das Festival benötigten Strom selbst erzeugen“, erklärten die Veranstalter.
Sie fügten hinzu, dass das Festival dadurch das ungarische Stromnetz nicht zusätzlich belastet und gleichzeitig sowohl die Sicherheit der Besucher als auch einen unterbrechungsfreien Betrieb gewährleistet.
Durch energieeffiziente Modernisierungen konnte der Verbrauch gesenkt werden
Die Veranstalter betonten zudem, dass der Energiebedarf des Festivals dank jahrelanger technologischer Verbesserungen stetig zurückgegangen sei.
Moderne LED-Beleuchtung, energieeffiziente Beschallungsanlagen und weitere Modernisierungen der Infrastruktur haben den Stromverbrauch deutlich gesenkt. Sie fügten hinzu, dass sie weiterhin nach Möglichkeiten suchen, den Energieverbrauch zu senken, ohne dabei das Besuchererlebnis oder die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass die ungarische Regierung Unternehmen und Institutionen im ganzen Land dazu aufgerufen hat, den Stromverbrauch zu minimieren, nachdem das Kernkraftwerk Paks aufgrund außergewöhnlich niedriger Wasserstände der Donau teilweise stillgelegt worden war.

Nachhaltigkeitsmaßnahmen gehen über den Stromverbrauch hinaus
Das Sziget-Festival hob zudem seine Umweltbemühungen in anderen Bereichen hervor. Auf dem gesamten Festivalgelände werden erneut kostenlose Trinkwasser-Auffüllstationen zur Verfügung stehen, um die Besucher dazu anzuregen, wiederverwendbare Flaschen anstelle von Einwegplastik zu verwenden.
Um Staubbildung zu verringern, wird Wasser über das Gelände versprüht, das auf natürliche Weise durch den Kies unter der Insel Óbuda in die Donau zurückfließt und so wieder in den natürlichen Wasserkreislauf gelangt. Die Veranstalter erklärten, sie suchten weiterhin nach neuen Wegen, um den gesamten ökologischen Fußabdruck des Festivals zu verringern.
Das Festival findet wie geplant statt
Abschließend bekräftigten die Veranstalter, dass Sicherheit, verantwortungsbewusster Betrieb und Nachhaltigkeit weiterhin zu den zentralen Prioritäten von Sziget zählen.
Das Festival soll vom 11. bis 15. August auf der Óbuda-Insel in Budapest stattfinden. Die Veranstalter versichern, dass die Besucher davon ausgehen können, dass die Veranstaltung trotz der anhaltenden nationalen Energieprobleme wie geplant stattfinden wird.
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