Fotos, Video: Neue Brücke in Budapest soll gebaut werden – Projekt erreicht wichtigen Meilenstein

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Budapests Chefarchitekt hat das Konzept für eine neue Fußgängerbrücke nach Óbuda genehmigt. Die 138 Meter lange und 3,5 Meter breite Brücke soll vollständig aus privaten Mitteln finanziert werden, teilte der Bauträger Biggeorge Property am Dienstag mit.
Neue Brücke in Budapest
In einer Erklärung gegenüber MTI teilte das Unternehmen mit, dass die schlanke, klar gestaltete und stufenlose Brücke – ausgestattet mit einem Aufzug und Radkanälen – vom zentralen Platz seines „Waterfront City“-Projekts aus verlaufen und die HÉV-Linie, die Uferpromenade sowie den Donauzweig überspannen wird, um eine direkte Verbindung zur Insel Óbuda herzustellen.
Ausgestattet mit Straßenbeleuchtung und dekorativer Beleuchtung wird die Brücke nach der Árpád-Brücke, der K-Brücke und der H-Brücke die vierte Brücke der Insel sein – und die erste, die speziell für Fußgänger konzipiert wurde.

Das Konzept für die Fußgängerbrücke wurde von Speciálterv ausgearbeitet. Die Unterlagen, die mit den zuständigen Behörden und Versorgungsunternehmen abgestimmt wurden, könnten laut der Mitteilung innerhalb weniger Wochen zur Genehmigung eingereicht werden.
Der Bauträger erklärte, dass die mehrere Milliarden Forint umfassende Investition im öffentlichen Interesse zu 100 Prozent aus privaten Mitteln finanziert werde und zusammen mit den Bewohnern der „Waterfront“-Siedlungen mehreren tausend Menschen in den benachbarten Wohnsiedlungen innerhalb weniger Gehminuten eine direkte Verbindung zu den Parks der Insel ermöglichen werde.

Fotos: Erneuerter Platz in Budapest eingeweiht
Zudem sollen kommunale Mietwohnungen entstehen
In der Erklärung hieß es ferner, dass im Rahmen des „Waterfront Park“-Projekts neben der Fußgängerbrücke erhebliche Verbesserungen im Verkehrsbereich vorgenommen werden, während gleichzeitig das 70 Jahre alte Versorgungsnetz erneuert wird. Darüber hinaus sollen in dem Gebiet mehrere hundert neue oder sanierte öffentliche Parkplätze geschaffen werden, um den gestiegenen Parkbedarf zu decken, der durch die bereits errichteten Wohnblöcke entstanden ist.

Die Arbeiten an der Promenade werden wie geplant fortgesetzt, und eine neue Straße, die die Szentendre Road mit der HÉV-Haltestelle Filatorigát verbindet, wird ebenfalls fertiggestellt, wobei der Bauträger das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung stellt.
Im Waterfront Park werden zudem weitere 130 kommunale Mietwohnungen entstehen, die der Stadtrat von Budapest zu Vorzugskonditionen vom Bauträger anmieten wird, während der Bezirksrat von Óbuda vom Unternehmen 1,2 Milliarden Forint für den Ausbau der sozialen Infrastruktur und den Bau von Mietwohnungen erhält.
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