Der Anstieg der Immobilienpreise in Ungarn hat sich abgeschwächt – hier finden Sie die aktuellen Preise

Das Wachstum der Immobilienpreise hat sich im Juli abgeschwächt, wobei die Spanne zwischen den durchschnittlichen Quadratmeterpreisen landesweit bis zum Zehnfachen reichte, wie die Immobilienwebsite ingatlan.com am Dienstag gegenüber der ungarischen Nachrichtenagentur MTI mitteilte.
Das Wachstum der Immobilienpreise in Ungarn schwächte sich ab
Das monatliche Preiswachstum verlangsamte sich auf 0,1 Prozent, während der jährliche Anstieg auf 11,9 Prozent zurückging. In Budapest stiegen die Preise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent, wobei ingatlan.com laut MTI angab, dass dies möglicherweise eine Korrektur nach dem Rückgang um 0,1 Prozent im Juni darstellte.
Dem Immobilienpreisindex des Unternehmens zufolge lagen die Immobilienpreise in Budapest trotz eines erheblichen Angebotsanstiegs um 8,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Die Zahl der zum Verkauf stehenden Neubauwohnungen in der Hauptstadt stieg von 3.742 im Vorjahr auf 5.381 in diesem Jahr, so ingatlan.com. Der Medianpreis pro Quadratmeter für Bestandsimmobilien in Budapest liegt zwischen 942.000 HUF und 2 Millionen HUF, während die Preise für Neubauimmobilien in den teuersten Stadtteilen fast 3 Millionen HUF pro Quadratmeter erreichen.
Regionale Unterschiede
Der Wohnungsmarkt zeigte landesweit ein gemischtes Bild. Der Komitat Pest stach mit einem monatlichen Preisanstieg von 1,2 Prozent im Juli hervor, während die Südliche Tiefebene einen Rückgang von 2,9 Prozent verzeichnete.

Debrecen wies unter den Regionalzentren mit 1,04 Millionen HUF pro Quadratmeter den landesweit höchsten Medianpreis für Bestandsimmobilien auf. Auch Szeged und Székesfehérvár näherten sich der 1-Millionen-HUF-Marke. Salgótarján war mit einem Medianpreis von 312.000 HUF pro Quadratmeter die günstigste Kreisstadt.
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Auch Debrecen war führend beim Ausbau des Angebots an neu gebauten Wohnungen, wobei sich die Anzahl der Angebote fast verdoppelte. In den wichtigsten Provinzstädten stieg das Angebot im Durchschnitt um fast 50 Prozent.
Die Immobilienagentur erklärte, die aktuellen Trends deuteten auf ein jährliches Wachstum der Immobilienpreise von weniger als 10 Prozent in diesem Jahr hin. Das letzte Mal, dass die Preise so moderat stiegen, war im Jahr 2016.
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