Der Luftfrachtverkehr am Flughafen Budapest bricht aufgrund der EU-Zölle ein – und weitere Schwierigkeiten könnten bevorstehen

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Der Flughafen Budapest verzeichnet einen drastischen Rückgang der direkten Frachtkapazitäten aus China und Hongkong. Laut einer Analyse von Rotate sank die Kapazität zwischen dem 1. und 21. August um 58 Prozent im Vergleich zum Juni, bevor die neuen Zollbestimmungen der Europäischen Union in Kraft traten.

Der Einbruch am Flughafen Budapest sticht selbst im europäischen Vergleich hervor. Frankfurt verzeichnete einen Rückgang um 16 Prozent, Amsterdam um 28 Prozent und Lüttich um 35 Prozent. Im Gegensatz dazu steigerte Köln/Bonn seine Kapazität um 25 Prozent und London Stansted um 37 Prozent.

Die Zahlen unterstreichen die Risiken, die entstehen, wenn das Wachstum eines Frachtdrehkreuzes zu stark von einem einzigen Markt abhängig wird. Der Flughafen Budapest hat in den letzten Jahren ein beträchtliches chinesisches Luftfrachtvolumen aufgebaut, wodurch er besonders anfällig für Veränderungen in diesem Handelsbereich ist, schrieb Budflyer.

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BUD Cargo City, Budapest, Ungarn. Foto: facebook.com/budapestairport

Die kommenden Monate könnten sich als entscheidend erweisen. Sollte sich der Abschwung als anhaltend erweisen, könnte der Frachtbetrieb in Budapest vor ernsthaften Herausforderungen stehen. Darüber hinaus könnte nach der Einführung einer Gebühr von 3 € im Juli ab November eine zusätzliche EU-Abfertigungsgebühr für betroffene Sendungen erhoben werden. Die Europäische Kommission wird den genauen Betrag festlegen.

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