Fürst Albert II. von Monaco lobt Budapest als ultimative Sportstadt – und scherzt über ein mögliches Duell mit Ministerpräsident Péter Magyar

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Prinz Albert II. von Monaco hat Budapest und die neue „World Athletics Ultimate Championship“ gelobt, nachdem er die Veranstaltung in der ungarischen Hauptstadt besucht hatte. Er bezeichnete den Eröffnungsabend als gelungenes Experiment, um die Leichtathletik schneller und spannender zu gestalten.

Prinz Albert sprach während der ersten „World Athletics Ultimate Championship“ in Budapest mit der ungarischen Zeitung „Blikk “. Er nahm an der Veranstaltung nicht nur als Staatsoberhaupt von Monaco teil, sondern auch als Präsident des monegassischen Leichtathletikverbands und als Ehrenpräsident der International Athletics Foundation.

Der Prinz bewertete den Eröffnungsabend der Meisterschaft positiv und hob das hohe Tempo, die Atmosphäre sowie die Bemühungen hervor, mit einer neuen Art der Präsentation der Leichtathletik zu experimentieren. Er erklärte, das Format biete unvergessliche Momente und nur sehr wenige Pausen, fügte jedoch hinzu, dass die gesamte dreitägige Veranstaltung erst abgeschlossen sein müsse, bevor ihr Erfolg angemessen beurteilt werden könne.

Prinz Albert lobt Budapest

Albert äußerte sich besonders lobend über die ungarische Hauptstadt und ihr Sportpublikum.

„Es ist fantastisch, dass die Ultimate-Meisterschaft in Budapest stattfindet, einer der besten Städte für den Sport.“

Er gratulierte zudem den Veranstaltern und Ungarn und erklärte, die Begeisterung der ungarischen Zuschauer für den Sport sei deutlich zu spüren. Das Lob erfolgt anlässlich der ersten Ausgabe der World Athletics Ultimate Championship in Budapest, einem neuen Wettkampf zum Saisonabschluss, der ein kompakteres und temporeicheres Leichtathletik-Format bieten soll.

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Ein spannender Moment bei der World Athletics Ultimate Championship in Budapest. Foto: Atlétikai Világdöntő Budapest 2026 / Facebook

Albert ist seit Jahrzehnten im internationalen Leichtathletik-Sport tätig und erklärte gegenüber „Blikk“, dass sich dieser Sport in dieser Zeit erheblich verändert habe. Seiner Ansicht nach sei die Leichtathletik dynamischer geworden, und das Publikum sei heute viel stärker eingebunden als noch vor einigen Jahrzehnten.

Er argumentierte, dass der Sport weiterhin nach Wegen suchen sollte, um auch außerhalb seiner größten Sommerveranstaltungen leichter nachvollziehbar und attraktiver zu werden.

Könnte die Leichtathletik jemals mit dem Fußball konkurrieren?

Der Prinz wurde zudem gefragt, ob höhere Preisgelder die Leichtathletikstars letztendlich näher an den finanziellen und gesellschaftlichen Status heranbringen könnten, den führende Fußballer und Tennisspieler genießen.

Albert erklärte, er rechne nicht damit, dass diese Kluft bald verschwinden werde. Der Fußball, so merkte er an, profitiere von einer langen und durchgehenden Saison, wodurch seine Stars eine weitaus größere und regelmäßigere Medienpräsenz erhielten.

Dennoch begrüßte er die steigenden Summen, die den Athleten angeboten werden, und bezeichnete das Preisgeldpaket beim Wettkampf in Budapest als eines der attraktivsten, das er in der Leichtathletik je gesehen habe.

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Und wie sieht es mit Péter Magyar aus?

Das Interview endete mit einer lockeren Note, als Albert gefragt wurde, welche Leichtathletikdisziplin er wählen würde, sollte er jemals gegen Ministerpräsident Péter Magyar antreten. Der Prinz lachte und sagte, ein solcher Wettkampf sei nicht besprochen worden. Er merkte an, dass Magyar gerne Fußball spiele, und erklärte, er habe sich gefreut, den ungarischen Ministerpräsidenten in Budapest getroffen und mit ihm gesprochen zu haben.

Dennoch ließ er die Tür für diesen imaginären Wettkampf offen:

„Vielleicht könnte ein solcher Wettkampf eines Tages stattfinden.“

Höhepunkte der Meisterschaft in Budapest

Die erste Ausgabe der Meisterschaft hat bereits mehrere unvergessliche Momente beschert. Der Ungar Bence Halász sicherte sich mit 80,30 Metern die Silbermedaille im Hammerwurf der Männer und bescherte dem heimischen Publikum damit einen großen Erfolg, während einige der größten internationalen Stars der Leichtathletik über das gesamte Wochenende hinweg herausragende Leistungen zeigten.

Die Veranstaltung hat zudem durch ihr Rekordpreisgeld von 10 Millionen US-Dollar für Aufsehen gesorgt, wobei die einzelnen Sieger jeweils 150.000 US-Dollar erhalten.

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