Arbeiter stirbt bei Unfall während des Baus der BYD-Fabrik in Ungarn
Ein Arbeiter ist bei einem schweren Unfall auf der Baustelle des neuen Werks des chinesischen Elektrofahrzeugherstellers BYD in Szeged ums Leben gekommen. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet.
Dem Bericht von Szegeder zufolge ereignete sich der tödliche Vorfall am Samstag bei Lade- und Kranarbeiten auf der Baustelle. Berichten zufolge erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er nicht mehr reanimiert werden konnte.
Die ungarische Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Gefährdung mit Todesfolge bei der Arbeit eingeleitet.
Die Rettungsdienste konnten ihn nicht retten
Der National Ambulance Service bestätigte, dass die Sanitäter versuchten, das Opfer am Unfallort wiederzubeleben, was ihnen jedoch nicht gelang, schreibt Telex.
In einer Erklärung teilte der Dienst mit, dass der Mann bei dem Unfall lebensbedrohliche Verletzungen erlitten habe und trotz sofortiger medizinischer Hilfe gestorben sei.
Hauptauftragnehmer bestätigt Tod
Der Hauptauftragnehmer des Projekts, AE Industry Hungary Kft., bestätigte die Tragödie durch den ungarischen PR-Manager von BYD und bezeichnete sie als “bedauerlichen tödlichen Unfall” auf der Baustelle.
Das Unternehmen erklärte, der Unfall habe sich bei einem Lade- und Kranvorgang ereignet, der von einem seiner Subunternehmer durchgeführt wurde. Die genauen Umstände und die Ursache sind noch nicht geklärt.
AE Industry Hungary teilte mit, dass es zusammen mit allen Subunternehmern und dem Bauherrn uneingeschränkt mit den Behörden kooperiert. Eine umfassende Untersuchung ist im Gange, um den Sachverhalt zu klären.
“Alle beteiligten Unternehmen verpflichten sich, die geltende Gesetzgebung und die geltenden Sicherheitsvorschriften vollständig einzuhalten”, sagte das Unternehmen und sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus.
Großinvestition auf dem Prüfstand
Das Werk in Szeged ist eine der wichtigsten Investitionen von BYD in Europa und soll eine Schlüsselrolle bei der Expansion des Unternehmens in den EU-Markt für Elektrofahrzeuge spielen. Die Bauarbeiten sind in den letzten Monaten zügig vorangekommen.
AE Industry Hungary hat bereits an anderen großen Automobilprojekten gearbeitet, unter anderem am Bau des ungarischen BMW-Werks. Zu Beginn dieses Jahres hatte der Auftragnehmer Berichten zufolge einen Rechtsstreit mit einem lokalen Unternehmen über Preisänderungen im Zusammenhang mit bestellten Gerüsten.
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