Außenminister drängt auf weiteren Widerstand gegen den Migrationsdruck

Entgegen den Behauptungen von Vertretern der Vereinten Nationen und der Europäischen Union habe der Migrationsdruck auf Europa in jüngster Zeit zugenommen, und der Kontinent müsse weiterhin standhaft daran festhalten, die Migrationsroute des Westbalkans geschlossen zu halten, sagte der Außenminister am Donnerstag.
“UNO – und EU-Beamte in Brüssel und New York wollen uns einschläfern lassen und geben die Eindruck, dass die Migrationskrise Ist vorbei, sagte Péter Szijjártó telefonisch aus Sofia gegenüber MTI.
Szijjártó argumentierte, dass die Türkei im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr illegale Migranten festgenommen habe als im Jahr 2017.
Unterdessen stoppte Spanien 57.000 illegale Einreisende, doppelt so viele wie im Vorjahr, sagte er und fügte hinzu, dass Zypern eine ähnliche Zahl gesehen habe Anstieg der Zahl illegaler Migranten. Auch die Zahl der Menschen, die versuchen, die griechisch-türkische Landgrenze zu durchbrechen, steigt, fügte der Minister hinzu.
Darüber hinaus mache die neue Entscheidung des Europäischen Parlaments, die Mittel für “Soros-Gruppen” aufzustocken, erneut deutlich, dass “[US-Milliardär] George Soros die Migrationspolitik Brüssels praktisch diktiere”, sagte der Kommunikationschef von Fidesz am Donnerstag.
Balázs Hidvéghi reagierte auf eine vom Europäischen Parlament verabschiedete Resolution zur Verdreifachung der Mittel für NGOs, die sich der Wahrung demokratischer Werte widmen, im Finanzzeitraum 2021-2027. Gemäß der Resolution würden förderfähige zivile Gruppen 1,8 Milliarden Euro Unterstützung erhalten, statt der ursprünglich geplanten 642 Millionen Euro.
Hidvéghi bestand darauf, dass Brüssel die Mittel für “Soros-Organisationen” erhöhen wolle, damit diese “noch mehr Migranten nach Europa bringen” könnten.
Er sagte, die Abstimmung sei “noch mehr ein Beweis dafür, dass die migrationsfreundliche Mehrheit des EP Schritt für Schritt dem Soros-Plan folgt”.
Er fügte hinzu, Brüssel bereite sich auch darauf vor, die Mittel für “Mitgliedstaaten, die gegen die Brüsseler Migrationspolitik verstoßen” zu kürzen, damit das Geld, das sie diesen Ländern vorenthalten, auf “die migrationsfreundlichen Soros-Gruppen” verteilt werden könne.
Ausgewählte Bild: MTI

