Bombendrohung trifft Rathaus, ukrainischer Minderheitenrat in ungarischer Stadt bedroht

Polizei und Feuerwehr eilten am Freitag zum Rathaus von Érd, nachdem eine Bombendrohung an die örtliche Selbstverwaltung der ukrainischen Minderheit geschickt worden war, was einen umfassenden Sicherheitseinsatz und eine Durchsuchung des Gebäudes zur Folge hatte.

Bürgermeister László Csőzik bestätigte den Vorfall in einem Facebook-Post und schrieb: “Es gibt einen Bombenalarm im Rathaus. Die örtliche Selbstverwaltung der ukrainischen Minderheit hat eine Droh-E-Mail erhalten. Polizei und Feuerwehr sind in großer Zahl im Einsatz und durchsuchen beide Flügel des Bürgermeisteramtes.”

Die Behörden begannen sofort damit, das Gebäude zu evakuieren und vorsorglich zu inspizieren. Beide Flügel des städtischen Gebäudes wurden von Notfallteams gründlich untersucht.

Drohungen in ukrainischer Sprache an mehrere Institutionen verschickt

Der Fall in Érd reiht sich in die jüngste Welle von Drohungen in ganz Ungarn ein.

Laut einer Erklärung des nationalen Polizeipräsidiums (ORFK) wurden am Freitag ukrainischsprachige E-Mails mit Bombendrohungen an insgesamt sieben Bildungseinrichtungen und neun öffentliche Gebäude im ganzen Land verschickt.

Die Polizei sagte, sie ergreife “alle notwendigen Maßnahmen” und forderte alle Einrichtungen, die ähnliche Nachrichten erhalten, auf, diese sofort zu melden und die offiziellen Anweisungen zu befolgen.

Ermittlungen wegen Verdachts auf Terrorismusdrohung eingeleitet

Am selben Tag meldeten auch mehrere Schulen im Landkreis Hajdú-Bihar, dass sie Droh-E-Mails erhalten haben. Die Polizei leitete eine Untersuchung wegen des Verdachts der Androhung eines terroristischen Aktes ein.

Die Ermittler glauben, dass die Nachrichten möglicherweise von einer einzigen Quelle stammten und an mehrere Einrichtungen verteilt wurden.

Bisher wurden bei der Durchsuchung der betroffenen Schulgebäude keine Sprengstoffe oder zur Detonation geeigneten Vorrichtungen gefunden.

Falls Sie es verpasst haben:

Erhöhte Vorsicht, aber keine Sprengsätze gefunden

Es wurden zwar keine verdächtigen Gegenstände gefunden, aber die Behörden nehmen die Drohungen ernst und führen weitere Inspektionen durch, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die Vorfälle haben an mehreren Orten zu vorübergehenden Unterbrechungen geführt, da die Gebäude geräumt und durchsucht werden.

Die Behörden betonten, dass Bombendrohungen bis zum Beweis des Gegenteils immer als reale Gefahr behandelt werden müssen, auch wenn sie sich letztlich als Scherz herausstellen.

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