Budapest-Verbindung taucht in neu veröffentlichten Epstein-Akten auf: Wohnung in der Király Straße und junge ungarische Frau erwähnt

Frisch freigegebene Dokumente aus dem Fall Jeffrey Epstein haben überraschende ungarische Verbindungen aufgedeckt, darunter Korrespondenz über eine Immobilie im Zentrum von Budapest und eine beunruhigende Nachricht, die sich auf eine junge ungarische Frau bezieht.

Das Justizministerium der Vereinigten Staaten hat am Freitag mehr als drei Millionen Seiten an Akten sowie etwa 2.000 Videos und 180.000 Bilder im Zusammenhang mit dem in Ungnade gefallenen Finanzier und verurteilten Sexualstraftäter freigegeben. Unter dem umfangreichen Material befinden sich E-Mails und Nachrichten, die direkt nach Budapest führen, wie Diétás Magyar Múzsa herausgefunden hat.

Die Adresse in der Király Straße taucht in Epsteins E-Mails auf

Ein Austausch betrifft eine Immobilie im 7. Bezirk von Budapest, in der Király Straße.

Den Dokumenten zufolge hat der norwegische Filmproduzent und Architekt Haakon Gundersen Epstein im Januar 2017 wegen eines möglichen Verkaufs kontaktiert. Die Korrespondenz enthält die genaue Adresse: Király Straße 70.

Berichten zufolge drängte Epstein darauf, dass die Wohnung “so schnell wie möglich” verkauft werden sollte. Es bleibt unklar, warum er in das Geschäft involviert war oder ob er die Immobilie jemals besichtigt hat.

Lokalen Berichten zufolge befindet sich das Gebäude, in dem früher der inzwischen geschlossene Nachtclub Club Király untergebracht war, in einem relativ schlechten Zustand im Vergleich zu den benachbarten Immobilien, so Index. Einige ungarische Medien spekulierten, dass es kaum in das Profil der Investition eines Milliardärs passen würde, obwohl die beabsichtigte Nutzung unbekannt bleibt.

Bisher gibt es keine öffentlichen Hinweise darauf, dass die Wohnung jemals mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stand.

Die Nachricht bezieht sich auf eine 20-jährige Ungarin

In einem separaten und noch beunruhigenderen Austausch zeigen Nachrichten, dass Epstein angeblich eine 20-jährige Ungarin “angeboten” wurde.

Die Frau wurde in dem Chat als 173 Zentimeter groß beschrieben und in groben Worten angesprochen, einschließlich einer Bemerkung über ihre “lustige, chirurgisch veränderte Nase”. Die Person, die Epstein anschrieb, fragte angeblich nach seiner Verfügbarkeit, aber der veröffentlichte Screenshot zeigt keine Antwort.

Der Kontext und die Identität der Beteiligten sind nicht bekannt, und es ist unklar, ob jemals ein Treffen stattgefunden hat.

Globale Konsequenzen aus den Akten

Die ungarischen Referenzen bilden nur einen winzigen Teil des riesigen Archivs, das international für Erschütterungen gesorgt hat.

Berichten zufolge enthalten die Dokumente Hunderte von Erwähnungen prominenter Persönlichkeiten, darunter Politiker, Wirtschaftsführer und Prominente. Fotos, Briefe und Flugprotokolle sind ebenfalls Teil der Enthüllungen, die neue Details zu Epsteins riesigem Netzwerk von Kontakten liefern.

Epstein wurde im Juli 2019 unter anderem wegen Sexhandels mit Minderjährigen und Missbrauchs verhaftet. Einen Monat später starb er in seiner Zelle im New Yorker Gefängnis, was die Behörden als Selbstmord einstuften.

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