Das Internationale Medienforum Taschkent bringt 2026 Journalisten aus aller Welt zusammen

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Die Hauptveranstaltungen des Internationalen Medienforums in Taschkent (24.–25. August 2026) gingen am Mittwoch zu Ende, nachdem Hunderte von Journalisten, Medienmanagern, Filmemachern, Forschern und Digitalspezialisten aus aller Welt zusammengekommen waren, um zu erörtern, wie das Erbe der islamischen Zivilisation einem modernen, globalen Publikum präsentiert werden kann. Auch „Daily News Hungary“ war bei der Veranstaltung vertreten und berichtete direkt aus Taschkent.

Das unter dem Titel „Islamische Zivilisation: Eine neue Perspektive – Neue Entdeckungen“ abgehaltene Forum brachte rund 200 Medienvertreter und Experten aus fast 46 Ländern zusammen. Die Hauptveranstaltungen in der usbekischen Hauptstadt wurden vom Zentrum für Islamische Zivilisation in Usbekistan ausgerichtet, einer der ehrgeizigsten neuen Kulturinstitutionen des Landes.

Das Internationale Medienforum Taschkent konzentriert sich auf eine neue Art, Geschichte zu vermitteln

Center For Islamic Civilization In Uzbekistan

Während der Fachveranstaltungen in Taschkent tauchte ein Thema immer wieder auf: Die Bewahrung der Geschichte reicht nicht mehr aus. Die Herausforderung besteht auch darin, diese Geschichte für Generationen zugänglich und relevant zu machen, die die Welt zunehmend über Smartphones, Streaming-Plattformen, soziale Medien und künstliche Intelligenz erleben.

Das Programm ging daher weit über traditionelle Diskussionen über Museen und historische Forschung hinaus. Die Teilnehmer befassten sich mit Dokumentarfilm, Verlagswesen, digitalem Storytelling, künstlicher Intelligenz und immersiven Technologien sowie mit neuen internationalen Medienprojekten, die in der Lage sind, die intellektuellen, wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der islamischen Zivilisation einem breiteren Publikum näherzubringen.

In den abschließenden Sitzungen am Mittwoch wurde zudem die Rolle der Medien bei der Überwindung von Stereotypen, Hassrede und Islamfeindlichkeit thematisiert, wobei die Bedeutung professioneller Standards und objektiver Berichterstattung im Umgang mit kulturellen und religiösen Themen hervorgehoben wurde. Die Teilnehmer diskutierten, wie das kulturelle Erbe verschiedene Epochen miteinander verbinden kann und wie Usbekistan sein zivilisatorisches Erbe mithilfe zeitgenössischer Medien präsentieren kann.

Tashkent International Media Forum

Der Pressesprecher des usbekischen Präsidenten hebt die Kernwerte des Journalismus hervor

In der Eröffnungssitzung ging Sherzod Asadov, Pressesprecher des Präsidenten der Republik Usbekistan, auf einige der wichtigsten Herausforderungen ein, denen sich der Journalismus heute gegenübersieht. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen die sich rasch wandelnde Informationslandschaft, die wachsende Rolle der künstlichen Intelligenz, die Verantwortung der Journalisten sowie die Bedeutung der Vermittlung des reichen historischen Erbes Usbekistans an ein internationales Publikum.

Asadov betonte, dass der technologische Wandel die grundlegenden Standards des Berufsstandes nicht schwächen dürfe.

Tashkent International Media Forum: Asadov delivered the welcoming remarks at the official opening ceremony on behalf of the Uzbek leadership.
Pressesprecher Asadov auf dem Internationalen Medienforum Taschkent 2026

„Ganz gleich, wie sehr sich die Technologie verändert – die grundlegenden Prinzipien des Journalismus werden weiterhin Wahrheit, Unparteilichkeit, Integrität und die Interessen der Menschen sein“, erklärte der Pressesprecher des Präsidenten.

Er hob zudem die umfassendere Rolle der heimischen Medien in der Beziehung zwischen Bürgern und öffentlichen Institutionen hervor.

„Die nationalen Medien, die als Brücke zwischen Staat und Gesellschaft fungieren, sind eine wichtige Kraft, die zur Entwicklung unseres Landes beiträgt, die Menschenrechte schützt und die Welt auf unsere zukünftigen Errungenschaften aufmerksam macht“, sagte er.

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Usbekistan stellt das kulturelle Erbe in den Mittelpunkt seines internationalen Images

Für ausländische Teilnehmer bot das Forum zudem einen genaueren Einblick darin, wie Usbekistan sein historisches und kulturelles Erbe zunehmend als Teil seines internationalen Profils nutzt.

Tashkent International Media Forum

Zentralasien war die Heimat einiger der einflussreichsten Gelehrten, Wissenschaftler und Denker der islamischen Welt, während Städte wie Samarkand und Buchara Schlüsselpositionen in den intellektuellen und wirtschaftlichen Netzwerken der Seidenstraße einnahmen. Usbekistan ist nun bestrebt, dieses Erbe einem internationalen Publikum durch Museen, Forschung, digitale Technologien und globale Medienkooperationen näherzubringen.

Das Zentrum für Islamische Zivilisation spielt bei diesen Bemühungen eine zentrale Rolle. Die Einrichtung verbindet Manuskripte und historische Artefakte mit interaktiven Ausstellungen und modernen Technologien und strebt gleichzeitig Partnerschaften mit internationalen Medienorganisationen, Filmemachern und Verlagen an.

Ungarn auf dem Internationalen Medienforum in Taschkent vertreten

Am Programm des Forums nahmen Vertreter von CNN International Commercial, Euronews, BBC Studios, TRT World, Oman TV, Oman Observer, der tunesischen Nachrichtenagentur TAP, der jemenitischen Nachrichtenagentur Saba sowie weiterer internationaler Medienunternehmen teil.

Ungarn wurde auf dem Internationalen Medienforum in Taschkent durch Alpár Kató, den Inhaber von „Daily News Hungary“, vertreten, der an den Fachveranstaltungen und Diskussionen in der usbekischen Hauptstadt teilnahm. Seine Teilnahme bot zudem die Gelegenheit, die medialen und beruflichen Beziehungen zwischen Ungarn und Usbekistan zu stärken.

Tashkent International Media Forum 2026 alpar kato
Alpár Kató, Inhaber von „Daily News Hungary“, auf dem Internationalen Medienforum in Taschkent

Während seines Aufenthalts in Taschkent hielt Kató am Mittwoch zudem einen Vortrag an der Internationalen Universität Taschkent. Sein Programm in Usbekistan umfasst neben der Teilnahme an der internationalen Medienveranstaltung eine Reihe von Geschäftstreffen, die darauf abzielen, neue berufliche und geschäftliche Kontakte zu knüpfen.

Kató hat sich bereits zuvor öffentlich zum Wandel in Usbekistan und zur Entwicklung der ungarisch-usbekischen Beziehungen geäußert. In einem kürzlich geführten Interview mit der usbekischen Nachrichtenagentur „Dunyo“ hob er die größere Offenheit des Landes gegenüber der Außenwelt, die wirtschaftliche Liberalisierung sowie die Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit hervor.

Die Medienzusammenarbeit soll über Taschkent hinaus fortgesetzt werden

Das Forum wurde von den Veranstaltern nicht lediglich als einmalige Konferenz, sondern als Plattform für eine längerfristige fachliche Zusammenarbeit präsentiert.

Asadov erklärte, die Veranstalter betrachteten die Veranstaltung als Beginn eines dauerhaften Dialogs zwischen Medienfachleuten und Institutionen. Er sagte, die während des Forums geführten Diskussionen und ins Leben gerufenen Initiativen könnten dazu beitragen, das kulturelle Erbe Usbekistans in den globalen Informationsraum zu tragen.

Das Rahmenprogramm geht über die zentralen Fachveranstaltungen in Taschkent hinaus und umfasst auch Aktivitäten im Zusammenhang mit dem historischen und kulturellen Erbe Usbekistans, darunter Veranstaltungen in Samarkand.

Für die in Usbekistan versammelten Journalisten und Medienfachleute wird die zentrale Frage, die das Internationale Medienforum in Taschkent aufgeworfen hat, jedoch noch lange nach der Veranstaltung selbst relevant bleiben: Wie können sich rasch wandelnde Technologien genutzt werden, um neue Zielgruppen zu erreichen, ohne dabei an Genauigkeit, Kontext und den Grundprinzipien des Journalismus einzubüßen?

Die Botschaft aus Taschkent lautete, dass Tradition und Innovation nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen. Verantwortungsvoll eingesetzt, können moderne Medien und neue Technologien vielmehr neue Wege eröffnen, um einem globalen Publikum jahrhundertelange Geschichte näherzubringen.

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