Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Budapest–Belgrad könnte in greifbare Nähe rücken, so Minister

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Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Budapest–Belgrad könnte laut dem ungarischen Minister für Verkehr und Investitionen, Dávid Vitézy, in naher Zukunft aufgenommen werden.

Die Strecke Budapest–Belgrad wird bald voll in Betrieb genommen

In einem Facebook-Beitrag vom Dienstag erklärte Vitézy, das Projekt habe nach monatelangen Tests und Vorbereitungen, an denen ungarische und chinesische Bauunternehmen, das Investitions-Joint-Venture, die MÁV sowie die Eisenbahnbehörden beteiligt waren, eine wichtige Phase erreicht.

Für den 3. und 4. Oktober ist ein Volllasttest geplant, bei dem Züge mehrere Stunden lang ohne Fahrgäste mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde gemäß dem Fahrplan für die Tages-Stoßzeiten verkehren werden. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme des planmäßigen Personenverkehrs wird erst nach Abschluss der Tests und der Auswertung der Ergebnisse getroffen.

Die Sicherheitsprüfungen werden fortgesetzt

Laut Vitézy wurden seit dem Sommer strenge Sicherheitsprüfungen auf der Strecke Budapest–Belgrad durchgeführt. Dabei traten kleinere Probleme und Mängel zutage, von denen die meisten bereits behoben wurden, während an einigen Punkten noch gearbeitet wird.

An der Sitzung am Dienstag nahmen Vertreter der MÁV, der ungarischen und chinesischen Bauunternehmen, der MÁV Pályaműködtető, unabhängige Experten sowie der Eisenbahnbehörde teil. Vitézy erklärte, die Beteiligten hätten bestätigt, dass im Zugsteuerungssystem keine sicherheitskritischen Fehler festgestellt worden seien, auch nicht bei den bislang gründlichsten Tests.

Er betonte jedoch, dass Fahrgäste die neue Strecke erst dann nutzen dürften, wenn alle Sicherheitsprüfungen zu positiven Ergebnissen geführt hätten und diese von den zuständigen Behörden sowie unabhängigen Experten bestätigt worden seien. „Die Aufnahme des Personenverkehrs rückt nun in greifbare Nähe“, schrieb Vitézy und betonte zugleich, dass bei den Sicherheitsanforderungen keine Kompromisse eingegangen würden.

Warnung an die Anwohner

Bei den Testfahrten auf der Strecke Budapest–Belgrad im Oktober wird ein hohes Verkehrsaufkommen simuliert, wobei die Züge mehrere Stunden lang gemäß dem Tages-Spitzenfahrplan verkehren werden. Vitézy wies die Anwohner entlang der Bahnstrecke 150 außerdem darauf hin, dass die Fahrgasteinrichtungen entlang der Strecke während der Testfahrten weiterhin Baustellen sein werden. Der Zutritt zu diesen Bereichen ist ausschließlich autorisiertem Testpersonal und Mitarbeitern gestattet.

Er forderte die Öffentlichkeit nachdrücklich auf, an Bahnübergängen besondere Vorsicht walten zu lassen, da die Zahl der Züge auf dieser Strecke im Oktober zunimmt. Die Anwohner wurden gebeten, die Gleise nur an den dafür vorgesehenen Übergängen zu überqueren, dabei die Signale zu beachten und die geltenden Sicherheitsvorschriften einzuhalten.

Starttermin noch nicht bestätigt

Der Vollbeladungstest im Oktober stellt eine weitere wichtige Etappe dar, bevor der Personenverkehr aufgenommen werden kann, garantiert jedoch nicht, dass der Betrieb unmittelbar danach beginnt. Die endgültige Entscheidung hängt von den Testergebnissen und deren Bewertung durch die zuständigen Behörden sowie unabhängige Experten ab.

Die Ankündigung von Vitézy deutet darauf hin, dass die Bahnstrecke Budapest–Belgrad dem Personenverkehr immer näher rückt, doch der genaue Starttermin kann erst nach erfolgreichem Abschluss der verbleibenden Sicherheitsprüfungen festgelegt werden.

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