Die neue Budapester Buslinie bietet Pendlern eine schnellere Verbindung ins Stadtzentrum von Budapest!

Eine brandneue Expressbuslinie, die 223E, wird ab Samstag den Betrieb aufnehmen und eine schnelle, häufige und zuverlässige Verbindung zwischen Pesterzsébet und dem Stadtzentrum bieten, teilte die Budapester Verkehrsgesellschaft BKK am Freitag mit.

Der Erklärung zufolge soll der neue Service den Einwohnern eine bequemere Reise mit bis zu zehn Minuten kürzerer Fahrzeit und ohne Umsteigen auf dem Weg in die Budapester Innenstadt sowie zu den U-Bahn-Linien M3 und M4 ermöglichen.

Laut BKK bietet die neue Linie 223E eine kosteneffiziente und attraktive Alternative für die Bewohner der Außenbezirke. Mehr als 60.000 Einwohner von Südpest und Pesterzsébet werden dank der Entwicklung schneller, bequemer und vorhersehbarer das Stadtzentrum erreichen können.

223e-metrobus
Foto: BKK

Erweiterte Route zum Kálvin tér

Im Rahmen der Verbesserung wird die 223E nicht mehr am Boráros tér enden. Stattdessen wird er seine Route über die Közraktár Straße, den Fővám Platz und den Vámház Boulevard fortsetzen und am Kálvin Platz enden. Vom Kálvin Platz fährt der Bus über die Üllői Straße, den Ferenc Boulevard und den Boráros Platz zurück nach Pesterzsébet.

Die BKK hat außerdem eine neue Busspur zwischen dem Boráros-Platz und der Bakáts-Straße eingerichtet, um eine schnellere Fahrt zu gewährleisten. Außerdem werden neue, komfortablere Haltestellen entlang des innerstädtischen Abschnitts eingerichtet, unter anderem am Kálvin-Platz und am Ferenc-Boulevard.

Häufigere Fahrten und längere Betriebszeiten

An Wochentagen wird die 223E häufiger verkehren: alle 4-6 Minuten in der Hauptverkehrszeit und alle 10 Minuten tagsüber. Die Betriebszeiten wurden ebenfalls verlängert: Von nun an verkehrt die Linie täglich von etwa 4:30 Uhr morgens bis 23:50 Uhr abends.

Die BKK fügte hinzu, dass in Zukunft weitere Expresslinien nach dem gleichen Modell von anderen Außenbezirken aus eingeführt werden könnten, um den Einwohnern von Budapest einfache, berechenbare und umweltfreundliche Transportmöglichkeiten zu bieten.

Bürgermeister Karácsony: Lohnvereinbarung für Budapester Beschäftigte im öffentlichen Dienst erzielt

Der Budapester Bürgermeister Gergely Karácsony gab am Freitag bekannt, dass mit den Gewerkschaften, die die Beschäftigten der “Budapester Familie” der städtischen Einrichtungen und Unternehmen vertreten, eine Lohnvereinbarung getroffen wurde.

Seiner Erklärung zufolge hängt die Umsetzung der Vereinbarung nun von zwei Bedingungen ab: Die Regierung muss ihr Versprechen einhalten, das zu zahlen, was sie der Stadt schuldet, und die Budapester Generalversammlung muss den Haushalt für das nächste Jahr genehmigen.

Gergely Karácsony Budapest Mayor Fidesz Tisza Party
Foto: Karácsony Gergely/Facebook

Die Vereinbarung beinhaltet eine durchschnittliche Bruttolohnerhöhung von 8,6 % für das Jahr 2026, wobei von einer Inflation von 3,6 % ausgegangen wird, die auf den Prognosen der Regierung basiert. Da die Inflation in diesem Jahr höher ausfällt als ursprünglich prognostiziert, werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 weitere 0,6 % der Lohnsumme aus Einsparungen im Lohnbudget ausgezahlt.

Die vollständige Einführung der Budapester Zulage (eine Zulage für städtische Angestellte) wird ebenfalls in allen städtischen Einrichtungen und Unternehmen fortgesetzt.

Karácsony betonte:

“Budapest hat sich verpflichtet, seine Arbeitnehmer wertzuschätzen, und wir werden in dieser Hinsicht keine Kompromisse eingehen. Wir schulden denjenigen, die diese Stadt am Laufen halten, Sicherheit und faire Löhne.”

Er fügte hinzu, dass die vollständige Erfüllung der Vereinbarung die Genehmigung des Budgets der Stadt voraussetzt und dass die Stadt ihr Haushaltsjahr rechtmäßig abschließen muss. Dies sei nur möglich, wenn die Regierung die Mittel, die sie Budapest schuldet, endlich überweist.

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