Die Sozialisten werden einen Resolutionsentwurf zur Linderung des Arbeitskräftemangels vorlegen

Budapest, 16. Juli (MTI) – Die oppositionellen Sozialisten wollen den Gesetzgebern nächste Woche einen Resolutionsentwurf zur Linderung des Arbeitskräftemangels in Ungarn vorlegen, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Nándor Gúr am Samstag auf einer Pressekonferenz.

Zwischen 600.000 und 800.000 Ungarn seien für die Besetzung unbesetzter Stellen mit geeigneten Maßnahmen qualifiziert oder könnten sich dafür qualifizieren, sagte Gúr. Anstatt ausländische Arbeitskräfte einzusetzen, um die Arbeitslücke zu schließen, müsse den Ungarn eine Chance gegeben werden, zu arbeiten, fügte er hinzu.

Der Vorschlag sieht außerdem eine Anhebung des Mindestlohns auf netto 100.000 Forint (318 EUR) pro Monat vor.

Regierender Fidesz reagierte auf Gúrs Äußerungen mit einer Erklärung am späteren Samstag, wonach die Linke lieber Arbeitsplätze an Einwanderer als an Ungarn vergeben wolleDie Partei stellte fest, dass in der letzten Sitzung des Europäischen Parlaments linke europäische und ungarische Politiker nicht nur dafür gestimmt haben, Länder zu sanktionieren, die sich nicht an die Zwangsumsiedlung von Migranten halten, sondern Migranten den Zugang zu Arbeitsplätzen erleichternDie Linke stellte die Migranten vor ihre eigenen Bürger, sagte Fidesz.

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