Frau nach Sturz in die Donau in Budapest gerettet

Eine Frau mittleren Alters befindet sich im Krankenhaus, nachdem sie aus der Donau gerettet und nach einer dramatischen Suchaktion am Budaer Ufer in Budapest in den frühen Morgenstunden des Sonntags erfolgreich wiederbelebt wurde.

Der Vorfall ereignete sich, nachdem ein Passant die Frau um Hilfe rufen hörte, während sie von der Strömung flussabwärts getrieben wurde.

Passant schlägt Alarm

Nach Angaben des ungarischen Nationalen Rettungsdienstes (Országos Mentőszolgálat, OMSZ) alarmierte der Zeuge sofort die Rettungskräfte, nachdem er die in Not geratene Frau entdeckt hatte, die im Wasser um ihr Leben kämpfte. Doch noch während des Notrufs verschwand die Frau unter der Wasseroberfläche und war nicht mehr zu sehen, was eine dringende behördenübergreifende Suchaktion auslöste.

Koordinierte Suchaktion von Polizei und Rettungsdienst

Beamte der Wasserpolizei und Rettungskräfte trafen innerhalb weniger Minuten am Einsatzort ein und leiteten eine koordinierte Suchaktion ein. Während die Wasserpolizei die Donau mit Booten absuchte, bewegten sich die Rettungskräfte entlang des Budauer Ufers und suchten das Wasser mit leistungsstarken Suchscheinwerfern ab, um die vermisste Frau zu finden.

Der Vorfall ereignete sich am Friedrich-Born-Ufer in der Nähe des Várkert Bazár (Schlossgarten-Basar) auf der Budaer Seite der ungarischen Hauptstadt.

Frau ohne Lebenszeichen aus dem Fluss geborgen

Die Suche endete erfolgreich, als Beamte der Wasserpolizei die Frau ausfindig machten und aus der Donau bargen. Zum Zeitpunkt der Rettung zeigte sie keine Lebenszeichen.

Die Beamten begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW), während sie die Frau zum nächstgelegenen Kai transportierten. Sobald das Rettungsboot den Kai erreichte, übernahmen die Rettungskräfte die erweiterte Lebenserhaltung, wobei die Polizeibeamten während der gesamten Notfallversorgung weiterhin assistierten.

Erfolgreiche Wiederbelebung

Die gemeinsamen Bemühungen der Rettungskräfte erwiesen sich letztendlich als erfolgreich. Nach Angaben des Nationalen Rettungsdienstes konnte bei der Frau vor dem Transport ins Krankenhaus wieder ein stabiler Kreislauf hergestellt werden.

Sie wurde intubiert, sediert und künstlich beatmet in die Notaufnahme aufgenommen. Die Umstände, unter denen die Frau in die Donau geraten war, wurden nicht bekannt gegeben.

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