Hungary rallyes behind former police officer: 500.000 EUR in nur einem halben Tag gesammelt!

Eine Welle der öffentlichen Solidarität hat Ungarn erfasst, nachdem eine Spendenaktion für den ehemaligen Polizisten Bence Szabó in nur drei Stunden mehr als 250.000 EUR und in einem halben Tag 500.000 EUR eingebracht hat und damit die Erwartungen weit übertroffen hat.

Noch nie dagewesene Welle öffentlicher Unterstützung für den ehemaligen Polizisten

Eine außergewöhnliche Spendenkampagne für Bence Szabó hat landesweit Aufmerksamkeit erregt und innerhalb weniger Stunden 2.000% des ursprünglichen Ziels übertroffen (am Samstag um 10.15 Uhr waren es 4222%!). Fast 22.000 Menschen haben bereits gespendet, und die Spenden steigen stetig weiter an.

Bemerkenswert ist, dass es sich bei den meisten Beiträgen um kleine Einzelspenden handelt, was die kollektive Kraft der Unterstützung von der Basis unterstreicht. Die Kampagne ist schnell zu einem Symbol des öffentlichen Engagements geworden und zeigt, dass selbst bescheidene Beiträge eine große Wirkung haben können, wenn sie von Tausenden von Unterstützern vervielfacht werden.

Vom Ermittler zum Angeklagten

Szabó, ein ehemaliger Ermittler in der Abteilung für Cyberkriminalität des ungarischen National Bureau of Investigation, baute seine Karriere auf den Prinzipien von Recht, Integrität und öffentlichem Dienst auf. In den letzten Wochen haben sich seine Umstände jedoch dramatisch verändert.

Gegen ihn wird derzeit wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch ermittelt. Die Behörden haben seine Wohnung durchsucht, und er hat daraufhin seinen Job verloren. Das Gerichtsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Zu seiner Situation sagte Szabó: “In einem idealen System würde ich nicht hier sitzen. Aber wenn ich hier sitze, bedeutet das, dass dieses System alles andere als ideal ist.” Lesen Sie in unserem Artikel, was passiert ist:

Familie startet Appell wegen finanzieller Belastung

Als Reaktion auf die plötzliche Wendung der Ereignisse hat Szabós Bruder eine Online-Spendenaktion ins Leben gerufen und die Öffentlichkeit um Unterstützung in einer, wie er es nannte, verletzlichen Zeit gebeten.

Mit den Geldern sollen die steigenden Rechtskosten gedeckt, die Einkommensverluste nach der Kündigung seines Arbeitsverhältnisses ersetzt und ein zuvor gewährtes Arbeitgeberdarlehen zurückgezahlt werden, das nun als Pauschalbetrag in Anspruch genommen wurde.

“Jeder Beitrag zählt, egal wie klein er ist. Wenn Sie nicht in der Lage sind zu spenden, kann es einen großen Unterschied machen, dies zu teilen”, schrieb er auf der Fundraising-Seite.

Ein Fall, der nicht nur eine Person betrifft

Unterstützer argumentieren, dass Szabós Fall Fragen über Fairness und Verantwortlichkeit aufwirft. Für viele ist die Kampagne mehr als ein persönlicher Appell: Sie wird als ein Statement gegen empfundene Ungerechtigkeit gesehen.

Die Botschaft der Spendenaktion betont Themen wie Solidarität und staatsbürgerliche Verantwortung und stellt die Frage, ob die Gesellschaft diejenigen unterstützt, die sich gegen Fehlverhalten wehren, und ob der Einzelne mit den Konsequenzen allein gelassen wird.

Da die Spenden weiterhin eintrudeln, hat sich die Kampagne zu einer vereinigenden Bewegung entwickelt, die Tausende von Menschen in ganz Ungarn zusammenbringt.

Wachsende Bewegung der Solidarität

Innerhalb weniger Stunden hat sich die Initiative zu einer der bemerkenswertesten Crowdfunding-Aktionen der jüngeren ungarischen Geschichte entwickelt. Der rasche Erfolg spiegelt nicht nur die Unterstützung für Szabó selbst wider, sondern auch die Bereitschaft einer breiteren Öffentlichkeit, gemeinsam zu handeln.

Finden Sie die Spendenaktion hier!

Was war geschehen?

Bence Szabó hat sich öffentlich zu einer angeblichen Operation gegen die ungarische Theiss-Partei geäußert. Kurz nachdem er sich geäußert hatte, durchsuchten die Behörden seine Wohnung und seinen Arbeitsplatz, und es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Der Ermittler, Bence Szabó, ist ein hochrangiger Beamter in der Abteilung für Internetkriminalität des ungarischen National Bureau of Investigation (NNI). In einem Videointerview, das Ende Februar aufgenommen und von Direkt36 veröffentlicht wurde, beschreibt er, wie sich der Fall innerhalb der Polizei entwickelt hat. Lesen Sie die Geschichte hier.

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