Interview mit Dominik Szoboszlai von Steven Gerrard: Führungsrolle, neuer Cheftrainer und bevorzugte Position auf dem Spielfeld

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Der Mittelfeldspieler von Liverpool und der ungarischen Nationalmannschaft, Dominik Szoboszlai, hat in einem Exklusivinterview mit der Vereinslegende Steven Gerrard für TNT Sports über seinen neuen Fünfjahresvertrag, seine bevorzugte Position, seine wachsende Führungsrolle und seine ersten Eindrücke vom neuen Cheftrainer Andoni Iraola gesprochen.

Szoboszlai möchte sich weiter verbessern

Der ungarische Kapitän hat sich langfristig an Liverpool gebunden und erklärt, er wolle deutlich machen, wie viel ihm der Verein bedeutet. „Ich möchte immer besser sein als in der vergangenen Saison“, sagte Szoboszlai. Obwohl er in der vergangenen Saison zweistellige Werte bei Toren und Vorlagen erzielte, betont er, dass es noch Raum für Verbesserungen gibt.

„Ich möchte noch besser werden“, fügte er hinzu, obwohl er sich weigerte, konkrete Ziele für Tore oder Vorlagen zu nennen.

Seine Lieblingsposition ist im Mittelfeld

Szoboszlai hat seit seiner Ankunft in Anfield auf verschiedenen Positionen gespielt, darunter auch als rechter Außenverteidiger, machte jedoch deutlich, auf welcher Position er sich am wohlsten fühlt.

„Acht oder Zehn“, antwortete er, als Gerrard ihn fragte, auf welcher Position er ihn aufstellen würde, um die größte Gefahr auszustrahlen. Der Mittelfeldspieler schätzt insbesondere die „Box-to-Box“-Rolle, in der er Angriffe aufbauen, lange Pässe spielen, in den Strafraum vordringen und aus der Distanz schießen kann. Er verriet zudem, dass Iraola ihm bereits mitgeteilt habe, dass er nicht als Stammspieler auf der Position des rechten Außenverteidigers eingesetzt werde.

„Wenn er mich auf dieser Position braucht, stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte Szoboszlai, räumte jedoch ein, dass die Rolle als Nummer sieben auf der rechten Seite die Position ist, die ihm am wenigsten gefällt. Dies führte zu einem humorvollen Wortwechsel mit Gerrard. Auf die Frage, ob die beiden gemeinsam hätten spielen können, antwortete Szoboszlai scherzhaft, er würde die Rolle der Nummer 10 übernehmen, während Gerrard als Nummer zwei – also als rechter Außenverteidiger – spielen müsste. Ironischerweise begann die Liverpool-Legende ihre Karriere in der ersten Mannschaft als rechter Außenverteidiger, bevor er ins zentrale Mittelfeld wechselte.

Sich zu einem Führungsspieler bei Liverpool entwickeln

Szoboszlai, der nun in seine vierte Saison bei Liverpool geht, hat sich zu einem der erfahreneren Spieler im Kader entwickelt und eine größere Führungsrolle übernommen. Er erklärte, dass er sich nicht unbedingt als die lauteste Stimme in der Umkleidekabine sehe, da Spieler wie Virgil van Dijk, Joe Gomez und Alisson Becker von Natur aus besser für diese Rolle geeignet seien. Stattdessen möchte Szoboszlai durch seine Leistungen Führung zeigen.

„Ich versuche, jeden Tag, in jedem Spiel und in jeder Trainingseinheit mein Bestes zu geben“, sagte er.

Szoboszlai begrüßt Iraolas Intensität

Der Ungar ist zudem begeistert von Iraolas Fußballphilosophie und beschreibt die Herangehensweise des neuen Trainers als direkt und intensiv. Szoboszlai hatte sich mit seinem ungarischen Landsmann Milos Kerkez, der bei Bournemouth mit Iraola zusammengearbeitet hatte, darüber unterhalten, was ihn erwarten würde.

„Ich möchte, dass wir vor niemandem Angst haben“, sagte Szoboszlai. „Die anderen sollten viel mehr darauf achten, was wir tun.“ Er betonte zudem seine Wertschätzung für den Kombinationsfußball und lobte die Qualität und Vielseitigkeit der Mittelfeldspieler von Liverpool, wobei er Alexis Mac Allister als den Spieler hervorhob, der im Training am konstantesten Leistungen erbringt.

Knifflige Fragen zum Schluss

Schließlich stellte Gerrard Szoboszlais Selbstvertrauen auf die Probe, indem er ihn fragte, ob er Van Dijk in einem Zweikampf schlagen würde. „Ja“, lautete die sofortige Antwort, doch Gerrard war nicht überzeugt. Szoboszlai erwiderte lediglich: „Er ist sich dessen auch sicher …“

Für den ungarischen Mittelfeldspieler ist die Botschaft hinter den Scherzen jedoch ernst gemeint: Er glaubt, dass Liverpool über die Qualität, die Intensität und den Ehrgeiz verfügt, um etwas Besonderes zu erreichen.

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