Is the forint done for? Eine solche Abwärtsspirale haben wir seit Jahren nicht mehr gesehen

Der sich zuspitzende Konflikt mit dem Iran im Nahen Osten beginnt, Schockwellen durch die globalen Märkte zu senden, die die Ölpreise stark ansteigen lassen und mehrere Schwellenländerwährungen, einschließlich des ungarischen Forint, schwächen.
Forint hat einen Schlag aufs Kinn bekommen
Die Ölpreise stiegen am Freitag dramatisch an, wobei einige Benchmarks an einem einzigen Tag um 10-12% zulegten. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent kletterte auf etwa 93-95 USD pro Barrel, verglichen mit etwa 72-73 USD eine Woche zuvor. Dies entspricht einem Anstieg von fast 30% in nur sieben Tagen. Berücksichtigt man auch die Abschwächung des ungarischen Forint, so ist der Preis für ein Barrel in Forint im letzten Monat um fast 40% gestiegen, schreibt 444.
Ein weiterer wichtiger Referenzwert, West Texas Intermediate (WTI), verzeichnete ebenfalls starke Zuwächse, wobei die Preise im Laufe des Freitagshandels um fast 15% und im Laufe der Woche um etwa 32% stiegen.

Störung der Straße von Hormuz bedroht Ölversorgung
Die Marktturbulenzen wurden größtenteils durch Befürchtungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormuz ausgelöst, einer wichtigen Schifffahrtsroute, durch die jeden Tag etwa 20 Millionen Barrel Öl fließen. Aufgrund des anhaltenden Konflikts können Tanker die Straße von Hormuz entweder nicht passieren oder müssen extrem hohe Versicherungskosten zahlen, was die Versorgung erheblich einschränkt.
Gleichzeitig haben Angriffe auf Raffinerien im Nahen Osten und die wachsende geopolitische Unsicherheit die Sorgen um die Stabilität der weltweiten Energieversorgung verstärkt. Diese Entwicklungen haben die Aktienmärkte stark belastet. Der Index der Budapester Börse fiel am Freitag um etwa 2,6%, während die Aktien der größten ungarischen Bank um fast 4% fielen.
Falls Sie es verpasst haben: Die Kraftstoffpreise steigen in Ungarn unkontrolliert an. Wie sind unsere Preise im Vergleich zu denen in der Region? Oder haben Sie gehört, dass Moody’s Budapest erneut herabgestuft hat?
Ungarischer Forint mit am stärksten betroffen
Auch die ungarische Währung ist unter Druck geraten. Während der US-Dollar in der Vorwoche unter 319 HUF und der Euro um 376 HUF gehandelt wurden, stieg der Dollar am Freitag kurzzeitig über 341 HUF. Im Laufe des Tages näherte sich der Euro der Marke von 395 HUF und markierte damit ein etwa sechsmonatiges Tief für den Forint.
Insgesamt legte der Euro in nur einer Woche um fast 5% und der Dollar um fast 7% gegenüber der ungarischen Währung zu – einer der stärksten Wochenrückgänge seit 2022.
