Neues Donau-Sperrwerk vorzeitig fertiggestellt, Paks erreicht volle Kapazität

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Die erste Phase einer provisorischen Grundschwelle in Paks wurde laut Premierminister Péter Magyar in nur 17 Tagen unter Verwendung von 43.000 Kubikmetern Gestein fertiggestellt. Das Projekt sollte dazu beitragen, angesichts der außergewöhnlich niedrigen Wasserstände der Donau eine ausreichende Kühlwasserversorgung für das Kernkraftwerk sicherzustellen.
Erste Phase an der Donau abgeschlossen
Die erste Phase des an der Donau bei Paks im Bau befindlichen Bodenschwellenbauwerks ist abgeschlossen; die Konstruktion erstreckt sich nun über die gesamte Breite des Flusses, wie Péter Magyar am Samstag auf Facebook bekannt gab.
Nach Angaben des Ministerpräsidenten wurden seit dem 12. August 43.000 Kubikmeter Gestein für das Projekt verwendet. Er erklärte, die erste Bauphase sei in 17 Tagen abgeschlossen worden – deutlich schneller und kostengünstiger als ursprünglich geplant.
Magyar bezeichnete die Arbeiten als „außergewöhnliche menschliche und fachliche Leistung“ und argumentierte, dass sie dazu beigetragen hätten, dass das Kernkraftwerk Paks wieder zuverlässig mit voller Kapazität betrieben werden könne.
„Wäre die untere Schwelle nicht rechtzeitig fertiggestellt worden, stünden jetzt zwei Turbinen in Paks still“, schrieb Magyar.
Notmaßnahme nach rekordtiefen Wasserständen
Das Projekt wurde ins Leben gerufen, nachdem wochenlange extreme Hitze und außergewöhnlich niedrige Wasserstände an der Donau die Versorgung des Kernkraftwerks mit ausreichend Kühlwasser gefährdet hatten. Anfang dieses Monats drohte die Situation fast dazu, das Kraftwerk fast vollständig stillzulegen. Eine Turbine wurde weiterbetrieben, wodurch eine vollständige Abschaltung verhindert wurde.
Um die erforderliche Wasserversorgung sicherzustellen, beschloss die Regierung am 12. August, Lastkähne einzusetzen und bei Paks eine Boden Schwelle zu errichten. Die Konstruktion war als schnelle Lösung gedacht, um den Wasserstand im Bereich der Wasserentnahmestelle des Kraftwerks anzuheben und sicherzustellen, dass weiterhin ausreichend Kühlwasser zur Verfügung stand.
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Paks wieder auf Volllast
Die Notfallmaßnahmen wurden ergriffen, als das Kernkraftwerk allmählich wieder zum Normalbetrieb zurückkehrte. Am vergangenen Samstag wurde mit der Wiederanbindung der dritten Turbine begonnen, während drei der vier Blöcke des Kraftwerks bereits am Montag mit voller Leistung liefen. Laut Magyar kehrte das Kraftwerk anschließend zur vollen Leistung zurück.
Der Ministerpräsident erklärte, dass die kürzlich fertiggestellte untere Schwelle eine wichtige Rolle dabei gespielt habe, dass das Kraftwerk wieder seine Spitzenleistung erreichen konnte.
Magyar lobte zudem die am Bau Beteiligten und erklärte, er habe bei seinen Besuchen in Mohács, Paks und Dunaszentbenedek am Samstag festgestellt, dass den Menschen die Ergebnisse wichtiger seien als die Frage, wer offiziell für die wasserwirtschaftlichen oder militärischen Aspekte des Projekts verantwortlich sei.
„Die Menschen achteten darauf, ob die Arbeit erledigt worden war – und zwar schneller und kostengünstiger“, schrieb er. Die erste Bauphase der Bodenschwelle wurde laut dem Ministerpräsidenten zwei Wochen vor dem geplanten Termin fertiggestellt. Die weiteren Arbeiten an dem Projekt sollen fortgesetzt werden.
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