Operation zur öffentlichen Sicherheit in Budapest „ein Erfolg“, so das Ministerium; Zivilschutzpatrouillen unterstützen die öffentliche Sicherheit

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Das Innenministerium hat die 30-tägige Operation zur öffentlichen Sicherheit in Budapest als Erfolg gewertet, wie das Ministerium am Montag mitteilte. Die Operation wurde Mitte Juli nach Meldungen von Kommunalpolitikern und Anwohnern unter Einbeziehung der Polizei gestartet.

Operation zur öffentlichen Sicherheit in Budapest „ein Erfolg“

Die Ergebnisse der Aktion deuten darauf hin, dass die Probleme im Bereich der öffentlichen Sicherheit in Budapest komplexe Ursachen haben, was bedeutet, dass sie nicht allein durch Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden gelöst werden können, so die Erklärung des Ministeriums. Die zugrunde liegenden sozialen und gesundheitspolitischen Herausforderungen erfordern die Einbeziehung der betroffenen Gebiete und von Experten, weshalb der Informationsaustausch von entscheidender Bedeutung ist, damit alle Beteiligten in ihren jeweiligen Bereichen wirksame Maßnahmen ergreifen können, fügte das Ministerium hinzu.

Das Ministerium stellte fest, dass die 30-tägige Maßnahme die Lage deutlich verbessert und wertvolle Erfahrungen für die Entwicklung langfristiger, nachhaltiger Lösungen geliefert habe. Zu den Schlüsselelementen dieser Lösungen zählen laut der Erklärung eine weiterhin verstärkte Polizeipräsenz an 19 Standorten in der Hauptstadt sowie mobile Polizeipatrouillen an fast 100 Orten.

Budapest public safety enhanced by Hungarian police and civil guards
Foto: Facebook/Magyar Rendőrség

Im Rahmen der Operation wurden 154 Personen festgehalten, 118 in Gewahrsam genommen, 80 Verwarnungen wegen Ordnungswidrigkeiten und 72 Strafanzeigen erstattet sowie 154 Bußgelder vor Ort verhängt. Bislang haben im Rahmen des Programms 1.600 Polizeibeamte an 97 Standorten insgesamt 11.000 Dienststunden geleistet.

An einer Sitzung am Montag nahmen Innenminister Gabor Posfai, der Budapester Bürgermeister Gergely Karacsony, der Budapester Polizeichef Norbert Baricska sowie Kriszta Bodis, die Regierungsbeauftragte für nationale Sozialpolitik, teil.

Die Aktion wurde eingeleitet, nachdem mehrere lokale Führungskräfte, darunter Bezirksbürgermeister, eine erhebliche Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit in Teilen der Hauptstadt gemeldet hatten, die insbesondere mit dem Drogenkonsum in Zusammenhang stand.

Zivilschutzkräfte von außerhalb der Hauptstadt tragen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in Budapest bei

Patrouillen der Zivilgarde von außerhalb der Hauptstadt sind im Rahmen eines in der vergangenen Woche von der Nationalen Zivilgarde-Vereinigung ins Leben gerufenen Programms von der ersten Augustwoche bis zur dritten Septemberwoche an den Wochenenden in Budapest im Einsatz, wie die Vereinigung am Montag mitteilte.

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Die Initiative mit dem Titel „Ein Tag für die öffentliche Sicherheit in Budapest“ zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit in der Hauptstadt zu stärken und das Sicherheitsgefühl von Einwohnern und Besuchern durch die sichtbare, koordinierte und präventive Präsenz von Zivilschutzpatrouillen zu verbessern, hieß es in der Erklärung.

In der ersten Phase, vom 7. bis zum 20. August, patrouillieren Gast-Zivilgardisten gemeinsam mit ihren lokalen Kollegen an von der Polizei festgelegten Orten, vor allem in den Außenbezirken. Vom 21. August bis zum 20. September werden sie an gemeinsamen Einsätzen mit Polizeibeamten teilnehmen. Am ersten Wochenende waren insgesamt 23 Angehörige der Zivilgarde aus den Komitaten Bács-Kiskun, Fejér, Heves, Jász-Nagykun-Szolnok, Nógrád und Pest in der Hauptstadt im Einsatz.

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