Steigende Donau: Ein äußerst heikler, streng regulierter Prozess begann im Kernkraftwerk Paks

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Die schrittweise Leistungssteigerung des zweiten Reaktors des Kernkraftwerks Paks begann am Montag um 18 Uhr, wie das Kraftwerk auf seiner Website mitteilte.
Kernkraftwerk beginnt mit Leistungssteigerung
Der langsame Anstieg des Donauwasserstands in den letzten Tagen und dessen vorübergehender, moderater Anstieg ermöglichten es den Experten, mit der Leistungssteigerung zu beginnen, hieß es weiter.
Die Blöcke 1, 3 und 4 mussten aufgrund des niedrigen Wasserstands der Donau abgeschaltet werden, während der 2. Block elf Tage lang mit 50 Prozent Leistung betrieben wurde, hieß es in der Erklärung. Obwohl das Personal darauf vorbereitet war, den letzten Reaktorblock abzuschalten und mit der Sicherheitskühlung fortzufahren, ermöglichten der aktuelle und der prognostizierte Wasserstand der Donau sowie die damit verbundenen technischen Bedingungen den Beginn der schrittweisen Leistungssteigerung des zweiten Reaktors am Montagabend.

Es müssen strenge Vorschriften eingehalten werden
Der Vorgang erfolge nach strengen Verfahren, hieß es weiter. So wie die Leistung des Kraftwerks während der Abschaltung schrittweise reduziert worden sei, erfolge auch die Leistungssteigerung in mehreren Stufen. Der Vorgang werde von geschulten Experten mit umfassender Erfahrung in solchen Verfahren unter ständiger betrieblicher, sicherheitstechnischer und behördlicher Aufsicht durchgeführt, fügte die Erklärung hinzu.

Der Reaktor werde voraussichtlich am Montag um 22:00 Uhr seine Nennleistung von etwa 500 MW erreichen, hieß es in der Erklärung.
Laut der Website des Kraftwerks lag die Leistung des Kraftwerks am Montag gegen 19 Uhr bereits bei über 300 MW.
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