Tragödie in der Hohen Tatra: Zwei ungarische Wanderer in Lawine getötet

Zwei ungarische Männer sind in der Hohen Tatra in der Slowakei von einer Lawine erfasst worden und dabei ums Leben gekommen, wie die örtlichen Behörden bestätigten.
Nach dem Bericht von Új Szó ereignete sich die Tragödie am Freitag kurz nach 11 Uhr im Zlomisková-Tal unterhalb des Tupá-Gipfels, einem beliebten, aber anspruchsvollen Abschnitt des Gebirges, der für seine unberechenbaren Winterbedingungen bekannt ist.
Berichten zufolge wurden Rettungsteams und die Polizei sofort nach dem Lawinenabgang an den Ort des Geschehens entsandt. Trotz ihrer Bemühungen verloren beide Männer ihr Leben.
Opfer als ungarische Staatsangehörige identifiziert
Ersten Informationen zufolge handelte es sich bei den Opfern um ausländische Staatsangehörige. Die Polizei bestätigte später, dass es sich bei den Verstorbenen um ungarische Staatsbürger im Alter von 30 und 37 Jahren handelte.
Es wurden keine weiteren persönlichen Details bekannt gegeben.
Rettungsteams im Einsatz
Rettungskräfte, darunter Bergrettungseinheiten und Polizeibeamte, arbeiteten vor Ort, um die Situation zu beurteilen und die Opfer zu bergen. Die Behörden untersuchen nun die genauen Umstände des Lawinenabgangs und wie die beiden Männer verschüttet wurden.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen haben die Behörden noch keine weiteren Informationen zur Verfügung gestellt.
Gefährliche Winterbedingungen in der Tatra
Die Hohe Tatra ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger aus Ungarn und ganz Mitteleuropa. Die winterlichen Bedingungen können jedoch gefährlich sein, da sich das Wetter schnell ändert und in bestimmten Tälern und Hängen eine erhöhte Lawinengefahr besteht.
Die Bergrettungsdienste fordern Besucher regelmäßig dazu auf, die Lawinenvorhersagen zu prüfen und gefährdete Gebiete bei instabilen Verhältnissen zu meiden.

