Ungarische Feuerwehrleute und Fahrzeuge wurden nach Serbien entsandt, um bei der Bekämpfung von Waldbränden zu helfen

Ungarn entsendet 12 Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge nach Serbien, um bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen, teilte Innenminister Gábor Pósfai am späten Dienstagabend auf Facebook mit.
Das Kontingent sei am Dienstag nach Serbien aufgebrochen, so Pósfai. Er dankte den Feuerwehrleuten, die landesweit in Ungarn an der Brandbekämpfung beteiligt sind. Ungarn setze sich für die Stärkung der internationalen Beziehungen und der regionalen Sicherheit ein, erklärte Pósfai und wies darauf hin, dass Serbien eines von mehreren europäischen Ländern sei, die sich in einer „kritischen Lage“ befänden.
„Wir hoffen, dass die bereitgestellten personellen und technischen Ressourcen dazu beitragen werden, die Waldbrände in Serbien so schnell wie möglich einzudämmen“, sagte Pósfai. Auch andere ausländische Einheiten unterstützen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus die Löscharbeiten in Serbien. Vier Löschhubschrauber sind in Serbien eingetroffen: zwei aus der Tschechischen Republik, einer aus Rumänien und einer aus der Slowakei. Zudem haben sich deutsche und rumänische Bodenlöschkräfte den Einsatzmaßnahmen angeschlossen.

In den Deliblato-Sanddünen sind fast 4.000 Hektar verbrannt, wobei über 3.100 Hektar Wald betroffen sind. Die schwersten Schäden betreffen die Tierwelt und die Waldökosysteme des Schutzgebiets.
Auch an anderen Orten in Serbien wüten weiterhin Brände, wobei die schwierigste Lage im Stolovi-Gebirge in der Nähe von Kraljevo herrscht, wo unwegsames Gelände, starker Wind und dichter Rauch die Löscharbeiten behindern. Der serbische Wetterdienst hat gewarnt, dass anhaltende Hitze, ausbleibende Niederschläge und zeitweise zunahmender Wind weiterhin das Ausbrechen und die Ausbreitung von Waldbränden begünstigen.
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Titelbild: Illustration. Indonesische Feuerwehrleute von Manggala Agni versuchen am 22. August 2026, einen Waldbrand im Regierungsbezirk Pamulutan, Ogan Ilir, Süd-Sumatra, Indonesien, zu löschen. Foto: Anadolu.

