Ungarischer Oberkantor tritt in Trumps Palast in Florida auf – Video

Einer der wichtigsten Momente seiner Karriere war der Auftritt von Gergely Nógrádi, dem Oberkantor der Frankel-Synagoge in Buda, am 10. Dezember in Donald Trumps Residenz in Florida, dem weltberühmten Mar-a-Lago. Der Auftritt fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag des Kaufs des Luxusanwesens statt, das oft als das “amerikanische Versailles” bezeichnet wird. Der Auftritt bei der Veranstaltungsreihe in der 128-Zimmer-Residenz, die durch außergewöhnlich strenge Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, war selbst für den international gefeierten ungarischen Künstler eine seltene Ehre.
Auftritt unterbrochen von spontanem Applaus
In den vergangenen Jahrzehnten ist Gergely Nógrádi in so berühmten Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall und dem Amsterdamer Concertgebouw aufgetreten. Dennoch, so sagte er gegenüber Blikk, gibt es nur vier oder fünf Momente von ähnlicher Bedeutung im Leben eines Künstlers. Das Konzert in Mar-a-Lago gehört zweifellos dazu, zumal das erlauchte Publikum an einer Stelle spontan in Applaus ausbrach und den Auftritt unterbrach.
Ein Blick auf die beeindruckenden Innenräume der Residenz
Der Chefkantor hatte auch die Gelegenheit, einige der spektakulärsten Räume des Anwesens in Florida zu sehen, darunter den Salon, in dem der Präsident einen privaten Frühstückstisch hat, den 2.000 Quadratmeter großen Ballsaal und das Wohnzimmer mit seiner Blattgolddecke, deren Dekoration allein auf einen Wert in Milliardenhöhe geschätzt wird. Von den vergoldeten Innenräumen bis zum privaten Club am Strand zeigt die Pracht von Mar-a-Lago deutlich, warum es als eine der außergewöhnlichsten Privatresidenzen der Welt gilt.
Außergewöhnlich strenge Sicherheitsvorkehrungen
Dem Auftritt gingen extrem strenge Sicherheitsvorkehrungen voraus. Nógrádi wurde bereits Monate im Voraus vom US-Geheimdienst überprüft und erhielt das detaillierte Einreiseprotokoll erst eine Woche vor dem Konzert. Aufgrund der jüngsten Ereignisse waren die Sicherheitsvorkehrungen besonders streng, was sich deutlich in den sichtbar bewaffneten Wachen und dem komplexen System von Kontrollen in der gesamten Residenz widerspiegelte.
Ein Programm, das sowohl klassische als auch populäre Musik umfasst
Das Konzertprogramm musste im Voraus genehmigt werden und enthielt eine Mischung aus klassischen und Unterhaltungsmusikstücken. Unter anderem wurde Trumps Lieblingslied “O sole mio ” neben Andrea Bocellis “The Prayer“, Leonard Cohens “Hallelujah” und Werken auf Italienisch, Französisch, Englisch und Jiddisch gespielt. Eines der Lieder enthielt auch eine auf Ungarisch gesungene Strophe.

Trump hat das Konzert nicht besucht
Obwohl Donald Trump nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnte, wurde die Präsidentenfamilie durch seinen Sohn Eric Trump vertreten, der bei der Feier anwesend war. Für Gergely Nógrádi wird der Auftritt nicht nur beruflich, sondern auch persönlich ein bleibendes Erlebnis bleiben, das sich nahtlos in die denkwürdigsten Meilensteine seiner internationalen Karriere einfügt.

