Die Inflation in Ungarn steigt im August auf 2,6 Prozent

Die Verbraucherpreise in Ungarn seien im August um jährlich 2,6 Prozent gewachsen, teilte das Statistische Zentralamt (KSH) am Freitag mit.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise gegenüber Juli um 0,1 Prozent.

Der Zwölfmonats-VPI stieg von 2,1 Prozent im Juli.

Der zum besseren Vergleich mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union harmonisierte VPI betrug im August 2,7 Prozent im Jahresvergleich.

Die Kerninflation, die volatile Kraftstoff – und Lebensmittelpreise ausschließt, lag nach saisonbereinigten Berechnungen bei jährlich 2,8 Prozent.

Der mit einem Warenkorb von Waren und Dienstleistungen berechnete VPI der Rentner betrug 2,6 Prozent.

Im Januar-August lag die Inflation bei 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Analysten Péter Virovácz von der ING Bank führten die Beschleunigung der Inflation im August hauptsächlich auf Basiseffekte zurück. Er sagte, der VPI könne im September aufgrund höherer Energiepreise weiter anziehen, werde sich aber in den verbleibenden Monaten des Jahres wahrscheinlich wieder verlangsamen.

Gergely Urmossy von der Erste Bank prognostizierte eine jährliche durchschnittliche Inflation von 2,4 Prozent im Jahr 2017 und 3,4 Prozent im Jahr 2018.

Gergely Suppán von der Takarékbank prognostizierte für dieses Jahr ebenfalls eine jährliche durchschnittliche Inflation von 2,4 Prozent.

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