Ungarns Gesundheitsausgaben liegen unter dem OECD-Durchschnitt

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(MTI) – Die Ausgaben des Staates und des Privatsektors für die Gesundheitsversorgung in Ungarn lagen 2012 mit 8 Prozent des BIP unter dem Durchschnitt von 9,3 Prozent in den OECD-Ländern, teilte die zwischenstaatliche Denkfabrik am Montag mit.

Unter den 34 Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung belegte Ungarn den 26. Platz in der Gesundheitsausgabenliste.

Die Ausgaben für Medikamente seien im Allgemeinen zurückgegangen, heißt es im OECD-Bericht. In Ungarn lag ein Grund dafür darin, dass im Jahr 2012 neue Regelungen zu staatlich subventionierten Medikamenten in Kraft traten, die einen Abwärtsdruck auf die Preise ausübten.

Die Lebenserwartung in Ungarn war 2012 die drittniedrigste unter den OECD-Ländern, Ungarn wies unterdessen die höchste Quote an krebsbedingten Todesfällen auf Herz – und Gefäßerkrankungen als Todesursache brachten das Land auf den zweiten Platz der OECD-Charts.

Die Zahl der täglichen Raucher in Ungarn ging von 30 Prozent im Jahr 2000 auf 27 Prozent der erwachsenen Bevölkerung im Jahr 2012 zurück Der OECD-Durchschnitt lag 2012 bei 21 Prozent.

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