Ungarisches Unternehmen liefert neue Intercity-Züge an die slowenische Bahn

Magyar Vagon hat einen spannenden Vertrag über die Herstellung von Eisenbahnzügen für die slowenische Eisenbahngesellschaft abgeschlossen. Der Vertrag wurde am Montag in Ljubljana besiegelt, teilte das Unternehmen am selben Tag der MTI mit.

Neue Züge in Slowenien sollen 2028 auf die Schienen kommen

Die Ausschreibung sieht die Lieferung von fünf Intercity-Zügen in das Nachbarland vor, von denen jeder vier Wagen umfasst. Im Rahmen der Vereinbarung haben sie sich zu einer zweijährigen Garantie und einer ständigen Ersatzteilversorgung verpflichtet, die eine Verfügbarkeit von 95 % während der Garantiezeit garantiert. Diese eleganten neuen Züge sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2028 auf die Schienen kommen.

Die öffentliche EU-Ausschreibung wurde von der Personenverkehrssparte des slowenischen Bahnbetreibers durchgeführt. Magyar Vagon hob sich von der Konkurrenz ab, indem es sein Angebot genau auf die technischen Spezifikationen und die Bedürfnisse des Kunden abstimmte. CEO László Ludvig bezeichnet diesen Gewinn als einen Wendepunkt, da es das erste Mal ist, dass die im eigenen Land hergestellten IC+-Wagen auf ausländischen Märkten eingesetzt werden. Sie haben bereits 92 ähnliche Wagen für die ungarische MÁV gebaut, aber diese slowenischen Versionen haben eine individuelle Ausstattung und Inneneinrichtung.

Hungarian firm Slovenian railway
Illustration. Foto: FB/Magyar Vagon

Magyar Vagon-Züge sind bereits in Griechenland und Ägypten im Einsatz

Laut seiner Website baut dieser Hersteller, Reparateur und Instandhalter von Schienenfahrzeugen nicht nur Reisezugwagen, sondern kümmert sich auch um die Produktion von Ersatzteilen, Reparaturen, Instandhaltung und modernste technische Entwicklungen. Zu den bisherigen Erfolgen gehören Verträge mit Griechenland über 79 Waggons und mit Ägypten über sage und schreibe 1.350 Waggons, schreibt die Ungarische Nachrichtenagentur.

In ihren Berichten verzeichnete das Unternehmen Einnahmen von 44 Milliarden Forint im Jahr 2023 und über 46 Milliarden im Jahr 2024. Die Exportumsätze stiegen in dieser Zeit von 503 Millionen auf 674 Millionen Forint. Nach einem Gewinn von 50 Millionen Forint im Jahr 2023 musste das Unternehmen im vergangenen Jahr jedoch einen Verlust von 8,3 Milliarden Forint hinnehmen.

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