So lange werden die Grenzkontrollen in den Zügen zwischen Budapest und Belgrad dauern!

Reisende, die auf der bald eröffneten Bahnstrecke Budapest-Belgrad unterwegs sind, müssen mit einer 30-minütigen Pass- und Zollkontrolle rechnen, wie das serbische Innenministerium mitteilte.

Die Kontrollen werden von den ungarischen und serbischen Behörden gemeinsam durchgeführt, wenn die Strecke Ende Februar oder Anfang März in Betrieb genommen wird.

Wo und wie die Grenzkontrollen stattfinden werden

Das Verfahren wird durch ein Abkommen zwischen der ungarischen und der serbischen Regierung geregelt, das die Grenzkontrollen im Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehr regelt. In diesem Rahmen können die beiden Länder vereinbaren, die Kontrollen an einem einzigen, gemeinsamen Grenzübergang durchzuführen.

Für Personenzüge wird die Grenzkontrolle auf ungarischem Gebiet, am Bahnhof Kelebia, stattfinden. Güterzüge werden dagegen auf serbischer Seite am Grenzübergang Subotica-Kelebia kontrolliert.

Acht tägliche Verbindungen, mit einigen Zügen nach Wien

Ljubisa Pejicic, stellvertretende Direktorin der serbischen Eisenbahnen, sagte zuvor, dass die Strecke Budapest-Belgrad voraussichtlich zwischen dem 20. Februar und dem 15. März in Betrieb genommen wird.

Den Plänen zufolge werden täglich acht Züge zwischen den beiden Hauptstädten verkehren, von denen zwei nach Wien weiterfahren und so direkte internationale Verbindungen über Ungarn und Serbien hinaus bieten.

Wichtige Meilensteine in Serbien bereits abgeschlossen

Der Abschnitt Novi Sad-Belgrad wurde im März 2022 eröffnet, während der gesamte serbische Teil der Strecke seit Oktober letzten Jahres in Betrieb ist.

Derzeit dauert die 184 Kilometer lange Fahrt von Belgrad nach Subotica etwa 70 Minuten.

Here's how long border checks will take on the Budapest-Belgrade trains!
Belgrad, Serbien. Foto: depositphotos.com

Weniger als drei Stunden zwischen Budapest und Belgrad

Wenn die Bahnstrecke Budapest-Belgrad vollständig fertiggestellt ist, wird die Gesamtreisezeit zwischen den beiden Hauptstädten voraussichtlich nicht mehr als 2 Stunden und 45 Minuten betragen, was eine erhebliche Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen Ungarn und Serbien bedeutet.

Budapest könnte nicht die Endstation sein

Wie wir bereits vor einigen Tagen geschrieben haben, wird die Endstation der Strecke möglicherweise nicht Budapest sein, da die österreichische Hauptstadt Wien ihre Bereitschaft signalisiert hat, sich anzuschließen. Der neue Dienst könnte mit zwei Abfahrten in jede Richtung täglich betrieben werden. Der Plan sieht vor, dass der nach Wien fahrende Zug von Budapest nach Belgrad weiterfährt, so dass eine direkte Verbindung entsteht und die bisherige Fahrt in zwei Etappen entfällt.

Der Dienst soll bald beginnen

Laut einer Erklärung von János Lázár könnte der Personenverkehr auf der ungarischen Strecke bereits im März aufgenommen werden, wobei der genaue Termin vom Abschluss der Sicherheitsinspektionen abhängt. Für den Güterverkehr gibt es bereits einen bestätigten Starttermin: Der Güterverkehr auf der ungarischen Strecke wird am 27. Februar beginnen. Die Testfahrten laufen, und es wird erwartet, dass die Strecke zu 100 Prozent ausgelastet sein wird, was der Strecke strategische Bedeutung für die Ost-West-Logistik verleiht.

Der serbische Abschnitt wurde bereits eröffnet

Bereits im Oktober 2025 wurde der serbische Abschnitt der Bahnlinie Budapest-Belgrad offiziell eingeweiht. Während der feierlichen Fahrt sagte Vučić, die Eisenbahn werde ein ewiges Symbol der Freundschaft und Partnerschaft zwischen Ungarn und Serbien werden.

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Foto: Facebook/Aleksandar Vučić

Auf dem 108,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen Novi Sad und Subotica können die Züge eine Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h erreichen. Dank dessen dauert die Fahrt zwischen Novi Sad und Subotica nur 41 Minuten, während die 184 Kilometer lange Strecke von Belgrad nach Subotica etwa 70 Minuten dauert.

Sobald die gesamte Strecke fertiggestellt ist, wird die Reisezeit zwischen der serbischen und der ungarischen Hauptstadt voraussichtlich auf weniger als 2 Stunden und 45 Minuten sinken.

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Foto: Facebook/Aleksandar Vučić

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